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Der schwedisch-norwegische Weidenkonflikt
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!h, G. Wells, ein socialistischer Phantast

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zweitens, daß die örtlichen Untersuchungen so langsam vorwärtsschritten, daß die Sache unmöglich vor dem Ende der Suspendierung geordnet werden könnte. Deshalb entschloß sich die schwedische Regierung, schon jetzt die Angelegenheit dem Schiedsgerichte zu unterstellen, damit dieses Gericht sein Urteil schon früh­zeitig im Jahre 1911 abgeben könne. Die Mitglieder dieses Schiedsgerichts sind jetzt gewählt, nnd zwar sind es drei der hervorragendsten Juristen der skandinavischen Staaten, von schwedischer Seite Justizrat Afzelins, von nor­wegischer Seite Stiftsamtmann Gram, und als dritten haben die beiden den dänischen Rechts gelehrten vr. Matzen gewüh lt.

Die ganze Frage ist vornehmlich eine humane Angelegenheit. Es kommt darauf an, ob man den Lappen die Möglichkeit, fortzugedcihen, einränmen will, oder ob man es für wünschenswert hält, sie möglichst schnell aussterben zu lassen, denn die ganze Existenz dieses Volksstammes ist, wie schon gesagt, von ihrer Renntierzucht abhängig. Für diese aber ist es eine »»bedingte Not­wendigkeit, daß die Nenntiere umziehen können, sobald es ihre Natur und die klimatischen Verhältnisse jedes einzelnen Jahres fordern. Die Renntiere können es ist ja bedauerlich, aber man kann es ihnen schließlich nicht verdenken nicht darauf Rücksicht nehmen, wann der 15. Juni im Kalender steht,

H. G. Wells, ein sozialistischer Phantast

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n England ist ein neues Licht aufgegangen. H. G. Wells heißt der Mann, ist Romanschriftsteller und Soziologe und ist neuer­dings in den Vorstand derFabier" gewählt worden. Man kennt die Fabian Society als eine Vereinigung gebildeter Männer und Frauen aus bürgerlichen, insbesondre aus akademischen Kreisen, mit dem Zwecke, den Sozialismus in England zu fördern. Seinen Namen erhielt der Verein, der 1884 gegründet ist, nach dem römischen Feldherrn Fabius Cunctator; gleich diesem nämlich sollte er sozusagen imKleinkriege" der be­stehenden Gesellschaftsordnung Abbruch tun, ohne große Zusammenstöße und öffentliche Aktionen, und so den Sozialismus in sie hineinschmuggeln. Die ursprüngliche sozialistische Tendenz der Fabier schwächte sich freilich im Laufe der Jahre bedeutend ab, die Haupttätigkeit des Vereins bestand nunmehr darin, soziale Aufklärung zn verbreiten und im Einzelfalle aus Behörden, Politiker nnd Parteien in sozialem Sinn Einfluß auszuüben. Von selbst verstand es sich dabei, daß, wer der Fabian Society angehöre, Sozialist sei; was er aber darunter verstehen wollte, blieb dem Ermessen jedes einzelnen Mitgliedes überlassen, und jedes Minimum sozialen Interesses war dafür ausreichend;Dilettanten