Ronda
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werden dürfe. Unsre Entgcgnnng c>nf diesen Vorwurf ist sehr -"^»1- Wir h°be> "us alle... bisher Gesagten klar zu machen gesucht aus welchen Gründ n w d "»gegebne Dauer der Dienstzeit für unerläßlich halten Nicht -me äußerlich schön Truppe ist nnser Ziel, sm d rn die innere Tüchtigkeit derselben Wenn nun aber diese wahrhaft militärischen Eigenschaften sich nur in längerer Dieustze.t Zeichen a^ ° folgt daraus von elbst. daß während derselben »«e l^bungen zur Ausbüd.mg des Soldaten sich öfter und fortgesetzt wiederholen müssen Alles was man an. haltend treibt, muß aber zu größerer Vervollkommnung fuhren »nd s ergib sch dmm ganz von selbst durch anhaltende Dienstzeit auch eme »erwllkommnete Erscheinung des Soldaten die nicht nur angenehm ins Auge ^ ^ "ner Truppe würdig ist. Daß sich bei einem längern Frieden Übertreibungen un sogenannte" Drillen'einschleichen, wollen wir nicht in Mrede stellen aber m würde sehr falsch urteilen wollte man eine grüudl che «usbi duug bei e.ner ^ v°raus gekannten längern Dienstzeit für unnütz hal en oder ste ^ P°rade unst stücke verspotten. Noch einmal also sei es wiederholt: weil der Solda u st » Kriegs.üchtigkeit einer längern Dienstzeit bedarf, so kann er wahrend derselben auch nne ansprechende äußere Erscheinung sich aneignen. ^.„»^-s K-.-
^ Durch die ausführlichere Behandlung dieses für uns wichtigsten Gegen ^ der Wehrverfa sung glauben wir die vorgeschlagnen Veränderungen im P°r°^ hinreichend motiviert zu haben und sehen wir deren Annahme bei der einstigen Feststellung des Gesetzes selbst vertrauensvoll entgegen.
Das sind Worte, die noch heute zu Recht bestehen. Schöner und be- geisterter kann wohl kaum für die sittliche Tüchtigkeit einer Truppe eingetreten werden, wie es hier der prinzliche Autor tut. Worte, die aus einem Herzen kommen, das mit seiner ganzen Liebe der Sache, die es verteidigt, gehört.
U
Ronda
von A. Fincke
s ist zu bedaueru, daß Nonda, das Tivoli Andalusiens genannt, viel zu selten von fremden Besuchern Spaniens durchforscht wird. Es ist nicht nur eine in der Geschichte der iberischen Halbinsel hoch bedeutsame Stadt, sondern die Natur hat auch mit ver- — schwenderischer Hand den Ort und seine Umgebung durch eine überreiche Fülle teils lieblicher, teils schaurig^schöner Gaben geschmückt. Ronda hatte nicht das Glück, durch bequeme Verkehrswege, wie Cordova, Madrid, ^evilla und Grmiada, in den Weltverkehr gezogen zn werden, und so lag es wie im Vergessenheitstraum da, bis es erst die neue Zeit durch Eisenbahnverbindung, die voll Bobadilla nach Ronda führt und es mit Algeciras und ^wraltar verbindet, zugänglicher gemacht hat. Aber viele durcheilen in, ^"mpfwagen nur die malerische Gegend, ohne Halt zu machen, und vielleicht ""ch, ohne zu wissen, welchen ungehobnen Schätzen der Naturfreund sowohl « s der Historiker hier nachspüren kann. Der Nnhm der großen Namen hat