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Was hat uns der Krieg in Ostasien gelehrt?
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Arbeitskammen,

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aber nur erreichen bei einer geistig und körperlich gesunden Nation, in der jeder einzelne bereit ist, sich dem Wvhle des Ganzen zn opfern in richtigem nationalem Idealismus und Egoismus. Diese Eigenschaften haben die Japaner zum Siege geführt. Mögen sie uns im rechten Augenblick auch nicht fehlen!

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Arbeitskammern

von Otto Brandt

er Deutsche Neichscmzeiger veröffentlichte am 4. Februar 1908 einen Gesetzentwurf über Arbeitskammern, der für das ganze Reich die Errichtung solcher Kammern für die Unternehmer und die Arbeiter eines oder mehrerer Gewerbezweige in Anlehnung an die Einteilung und die Bezirke der gewerblichen Berufs-

genossenschaften vorsieht. Die Arbeitskammern sind nach Paragraph 2 des Entwurfs berufen, den wirtschaftlichen Fneden zu pflegen Sie sollen die

. ^ " '.... ernstlichen Interessen der Unternehmer und

gemein amen gewerblichen und wmscyasmc^.. ^ , > ^;^

Arbeiter der von ihnen vertretnen Gewerbezweige sowie d e ans dem gleichen Geb l egenden besondern Interessen der beteiligten Arbeiter wahrnehmen. Die einzeln übrigen Bestimmungen desEntwnrfs »m uns cm dieser Stelle, wo wir nu? die grundsätzlichen Fragen ehande n w llen nicht

Es ist vielleicht kein Zufall, daß der skizzenhafte, für die praktische DurchlU g ^ Entwurf ^de am 4. F^nar ^ren denn

an demselben Tage des Jahres 1890 wurde der kaiserliche Erlaß veroffen - licht, auf dessen Grunde er ruht. In diesem Erlas e heißt ^:Fu^ Pflege des F iedens zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern s"'d 3 ^ Bestimmungen über die Formen in Aussicht zu nehmen, in enen die A b eck durch Vertreter, die ihr Vertrauen besitzen an der Regelmig gem nsamer Angelegenheiten beteiligt und znr Wahrnehmnng ihrer Interessen bei V - Handlung mit den Arbeitgebern und mit den Organen memer R-g:ermig be­fähigt werden. Durch eine solche Einrichtung ist den Arbeitern der f ei und friedliche Ausdruck ihrer Wünsche und Beschwerden zu e^güchen und w Staatsbehörden Gelegenheit zu geben, sich über die Verhaltnisse d r ^ dauernd zu unterrichten m.d mit den letzteren Fühlung beh wn. S t diesem Erlasse sind achtzehn Jahre verflossen, und vieles h°t steh 3wnde^ die Regiernng bmncht heute vielleicht keine neuen Organe, nm we Bednrfn st der Arbeiter kennen zu lernen; die freie Organisation der Arbeiter hat sich machtvoll entwickelt, allerlei Paritätische Or^

gründung zngibt. entstanden, und so ist denn auch ^ dem Gese^ntwn^ w Begründung des Bedürfnisses und die Berufung auf den kaiserlichen Erlaß