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Das Gerichtswesen bei den Negern in Britisch-Zentralafrika
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Neue Runstbücher

des Rechts für die Neger in den deutschen Kolonien als Grundprinzip andre Bestimmungen für die Schwarzen als für die Weißen festsetzen wird, da wir den Neger so lange nicht unsernschwarzen Bruder" nennen können, als sein Geist, sein Denken und Fühlen nicht die Höhe des Weißen erreicht haben.

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Neue Kunstbücher

von Rudolf tvustmann

> ir möchten von mehreren neuen Literaturwerken erzählen^ die, zum >Teil von geschichtlicher Grundtage aus, dem gegenwärtigen leb­haften Interesse an bildender Kunst dienen und den Sinn für das Schöne klären wollen.

Das Unternehmen, von dem zuerst die Rede sein soll, ist allerdings keine Tagesarbeit, sondern vielleicht ein Jahrhundertdienst. Bei Wilhelm Engelmann in Leipzig hat zu erscheinen begonnenAllgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart". Der vorliegende erste Band Dr. Ulrich Thieme und Dr. Felix Becker, beide in Leipzig, zeichnen als Herausgeber und haben dreihundert Fachgelehrte des In- und Auslandes, darunter viele von erstem Range, zur Mitarbeit gewonnen ist das erste fertig ausgeführte Stück eines großartig entworfnen Denkmals der kunstgeschichtlichen Wissenschaft am Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Jede Spalte der hier veröffentlichten sechshundert Seiten, gewöhnlich mit einer Reihe von Artikeln von Fachgelehrten bedeckt, legt Zeugnis ab von Spezialkenntnis einer Anzahl von Kunstwerken, Vertrautheit mit einer oft großen Quellenliteratur und Einblick in das Ganze der Kunstentwicklung. Welch ein Fortschritt der Technik der Wissenschaft im Laufe der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, wenn man Naglers 1852 abgeschlossenes, seinerzeit so rühmliches Künstlerlexikon ver­gleicht! Das neue Werk, auf zwanzig Bände disponiert, nimmt im besondern Julius Meyers nur bis zum dritten Bande gediehene gleichnamige Arbeit wieder auf; doch gewährt es den jetzt lebenden Künstlern, von denen viele es durch eigne Angaben unterstützt haben, einen breitern Raum und hat auch die ost­asiatische Kunst einbezogen. Eine Menge Forschungsergebnisse werden hier zum erstenmal veröffentlicht. Dank der hohen Zahl der Mitarbeiter kann von zu großer Eintönigkeit in der Behandlung keine Rede sein; bei den weniger be­kannten Namen ist möglichst objektiver Gehalt erstrebt, bei größern manchmal zum Beispiel bei Oswald Achenbach nur eine treffende Gesamtcharakteristik gegeben, ohne ein einziges Einzelwerk namhaft zu machen (dafür treten dann Hin­weise auf Kataloge von Gesamtausstellungen u. dgl. ein). Im ganzen sollen 150000 Künstler und Kunsthandwerker behandelt werden. Allein auf den Namen