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Moskitos
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«Oberlehrer Hau?

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Welt, die nichts wußte von Dampf, Elektrizität, Magnetismus oder Kerosineöl! Auch im Dröhnen der großen Glocke schwingt ein seltsamer Ton; der weckt Gefühle, so sonderbar fern von dem Teil in mir, der dem neun­zehnten Jahrhundert zugehört, daß mir die leisen, blinden Regungen Furcht einflößen eine köstliche Bangigkeit. Nie höre ich dieses wogende Klingen, ohne daß mir ein Drängen, eine schüchterne Flugbewegung in den tiefsten Tiefen meines Innern zum Bewußtsein kommt ein Gefühl, wie wenn durch die Finsternis von millionenfachen Toden und Wiedergeburten hindurch Er­innerungen das Licht zu erreichen strebten. Ich hoffe, in Hörweite dieser

Glocke zu bleiben..... Und in Anbetracht der Möglichkeit, zum Schicksal

eines ^iKi-Kötsu-Aalci verurteilt zu werden, möchte ich doch die Wahl haben, in einem Bambusblumenbehälter oder in einem ini2utg,in6 wiedergeboren zu werden, von wo ich sacht auffliegen möchte, mein feines, durchdringendes Liedchen summen und einige Leute, die ich kenne, stechen.

Oberlehrer Hauk

Roman von Lernt Lie (Fortsetzung)

egen drei Uhr, nm folgenden Tage, kamen Fräulein Mathilde und Karoline Hage, von der ganzen Reisegesellschaft bis an die Tür be­gleitet, von ihrem Ausflug nach Frascatt nach Hause.

Wie gewöhnlich berichteten sie, einander in die Rede fallend, dem eben von seinem Mittagsschlaf erwachten Professor über ihre Reise­erlebnisse. Da waren tausenderlei ergötzliche Dinge zu erzählen. Am schönsten war aber doch die Überraschung gewesen, als Juliane in höchsteigner Person, von ihrem glücklichen Hauk begleitet, in der Trattoria von Nemi zwischen die jubelnde Gesellschaft getreten war.

Juliane als Attrappe! Und der arme Hank auf dem Siedepunkt seiner Gefühle!

Aber dann Monsieur Courtes! Auf dem ganzen Ausflug war er kümmerlich auf Didi Scharfenbergs französische Konversation angewiesen gewesen, und dann wie über ein plötzlich aufsteigendes Feuerwerk nußer sich vor Freude rief er: Mademoiselle Juliane!"

Und heute morgen hatte sich Courtes natürlich Juliane und Hank angeschlossen, mif dem Rückweg über Genzcmo »nd Albano!

Hank war gerade nicht sehr entzückt, der Ärmste. Aber Juliane schritt zwischen ihren beiden Kavalieren, rot wie eine aufgeblühte Rose, dahin.

Eine Stunde später kam Fräulein Juliane nach Hause, begleitet von Haut.

Der Professor empfing sie mit überströmender Freundlichkeit. Hauk teilte er mit, er habe ihm gestern einen Bescheid in seiner Wohnnng hinterlassen, daß er sich heute nur vom Archiv dispensieren solle, aber hinterher sei ihm dann einge­fallen, daß Hauk ja natürlich Juliane nach Hause begleiten werde, und da habe er denn seinen Bescheid zurückgenommen.

Späterhin am Nachmittag rief der Professor seine älteste Tochter zu sich herein.

Setz dich, mein Kind, sagte er. Ich möchte dich als die Verständigste und Umsichtigste hier im Hause fragen, ob du in der letzten Zeit bemerkt hast, daß