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Der fünfzigjährige Bestand der englisch-indischen Heeresorganisation
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Rcisccindrücke aus der Gstmark

Infolge des russisch-englischen Vertrags war ein Teil der britisch-indischen Staatsmänner bemüht gewesen, die Militärlasten für Indien zu verringern. Aber Lord Kitchener ist diesen Absichten im Rat des Vizekönigs zu Kalkutta mit Eutschiedeuheit und mit Erfolg entgegengetreten. Der Vertrag, so legte er dar, habe wohl die Lnft gereinigt; die Einflüsse, die das gute Einvernehmen zu stören trachteten, seien aber nicht aufgehoben, auch ans andern Richtungen seien Kräfte gegen Indien tätig; die Militärbehörde sei deshalb gezwungen, von ihrer Wachsamkeit und der Schlagfertigkeit des Heeres nicht das mindeste aufzugeben.

Reiseeindrücke aus der Ostmark

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us den voraufgegangnen Ausführungen wird vielleicht auch der Leser den Eindruck gewonnen haben, wie sehr die Ostmark, in­sonderheit das Gebiet der Ansiedlungskommission, im Zeichen des Übergangs steht. Ich möchte hinzufügen, daß der Reisende, der !die frühern Zustünde gekannt und in den frühern Verhältnissen gelebt hat, sich eines gewissen wehmütigen Gefühls nicht erwehren kann, wenn er durch die alten Gehöfte führt, wenn er sich manch eines braven Mannes erinnert, der dort hart gearbeitet und gegen die täglich schwieriger werdenden Verhältnisse mit außerordentlicher Hingabe gekämpft hat. Wieviel größer muß dieses Gefühl auf die konservativen Gutsbesitzerkreise wirken, die seit Meuschen- altern dort auf ihrer Scholle saßen Stützen des Staates, häufig die eiuzigen Vertreter deutscher Kultur im weiten Umkreise. Solche Männer muß man gehört haben, um begreifen zn können, welche aufklärende Arbeit notwendig ist, ehe es gelingen kann, sie geschlossen auf die Seite der preußischen Ost­markenpolitik zu bringen. In diesem Punkte aber hat die Regierung zu wenig getan. Gegenwärtig scheint sie deshalb auf dem besten Wege zu sein, vor der Idee, den Großgrundbesitz erhalten zu müssen, zu kapitulieren.

Maßgebend für eine solche Auffassung ist die neuerliche Gepflogenheit der Ansiedlungskommission, die Nestgüter, das sind die Gehöfte mit den oft schloß­artigen Gntshäusern und alteu Parks, nicht mehr für Zwecke der Ansiedlungs­kommission zu verwenden, sondern ans ihnenkreistagfähige" Güter zu machen. Für diese letzte Wendung der Siedlungspolitik sind verschiedne Gründe vor­handen, deren wichtigere ich hier vortragen möchte.

Zu Beginn der Siedlungstätigkeit war es üblich, die Gutshöfe ebenso zu zerlegen wie das Ackerland, ohne Rücksicht auf den Wert der Gebäude, Parks und sonstiger Aulagen. Durch dies Vorgehen wurden Kulturgüter zerstört, die kein Geldeswert ersetzen konnte. Die Ansiedler schlugen die alten Bäume