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Der Paragraph 23 des preußischen Einkommensteuergesetzes vom 19. Juni 1906
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Altes und Neues aus England

von der Verelendung der Massen die Wirkungen des Paragraphen 23 des preußischen Eiukommensteuergesetzes nicht verwandt werden können.

Im Abgeordnetenhause ist bei der Beratuug des Staatshaushaltsetats über den Paragraphen 23 a. a, O. verhandelt worden. Aus der Mitte der­selben Partei, die seiue Einfügung in das Gesetz beantragte, wurde an den Finanzminister die Frage gerichtet, ob er ihn aufrecht zu erhalten gedenke. Mit Entschiedenheit hat der Minister diese Frage bejaht. Seine ausführ­lichen, überzeugenden Ausführungen schließen mit der Versicherung, eine Auf­hebung der Vorschrift schade nach seiner Ansicht einem gerechten Besteuerungs­verfahren.

Die Fragesteller haben hierauf uicht geantwortet. Sie werden weise handeln, wenn von ihnen die Frage nicht wieder angerührt wird. Ihre jetzige sehr einseitigen Interessen dienende Auffassnng ist unhaltbar gegenüber den wohlbegründeten Ausführungen des Ministers, die zn Nutz und Frommen der Allgemeinheit, des Staates uud der Gemeinden, Wahrheit und Gerechtig­keit bei der Besteuerung für alle Staatsbürger fordern.

Altes und Neues aus England

ücher über England, die im Jahre 1862 erschienen sind, darf man im allgemeinen höchstens zitieren. Wenn jedoch der Ver­fasser Hippolyte Taine heißt, und wenn das Buch 1906 in deutscher Übersetzung (bei Eugeu Diederichs, Jena und Leipzig) neu herausgegeben worden ist, dann darf man ihm schon eine eigne Betrachtung widmeu. Taine hatte 1861 und 1862 England gründlich durchforscht und beobachtet, das Ergebnis unter dem Titel: Aufzeichnungen über England veröffentlicht uud es bei einem dritten Besuche des Lcmdes 1871 trotz den sich anbahnenden großen Veränderungen im ganzen bestätigt gefunden. Einige Eigentümlichkeiten des englischen Charakters und Volkslebens, an die wir oft erinnert haben, die aber im allgemeinen keineswegs nach ihrer entscheidenden Bedeutung gewürdigt werden, finden wir bei ihm scharf und deutlich gezeichnet und bis in die feinsten Züge ausgemalt.

Überall, wohin er kommt, fällt ihm auf, daß in keiuem andern Lande der Erde (die Vereinigten Staaten ausgenommen, muß man heute sagen) der Abstand von Reich und Arm so groß und der Gegensatz ihrer äußeru Er­scheinung so grell ist. Paris hat ihm keine Ahnung zu geben vermocht von dem Luxus, den er in den Landsitzen genießt, auf denen er Gast war. Dieser Lnxus umfaßt bekanntlich mißer tausenderlei kostbaren Eitelkeiten auch eine