Hartmann über das Leben
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Denn in diesen Vereinigungen steckt die Blüte der männlichen Kraft der Nation, die als Reserve und Landwehr bereit sein muß, die aktive Armee zu ergänzen und zu verstärken und ihr einen Rückhalt zu bieten, wenn es der Mngern Generation der ersten Linie nicht gelingt, den Sieg an ihre Fahnen M fesseln.
Hartmann über das Leben
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m systematischen Teil wird zunächst nach der Entstehung des Lebens gefragt. Die Ansicht Fechners, daß das Organische das erste, das Unorganische nur ein Niederschlag des Lebensprozesses sei, läßt sich ebensowenig halten wie die unter cmderm von > Liebig und Helmholtz vertretne Hypothese, daß das Organische und das Unorganische gleich ewig seien, und daß sich die irdischen Organismen "us Keimen entwickelt hätten, die in Meteoren aus dem Weltraum auf die ^rde gelangt seien. Den Anfang des organischen Lebens muß also eine Urzeugung gemacht haben, nur daß zu dieser die physikalisch-chemischen Kräfte Materie nicht hingereicht haben. „Die Unzulänglichkeit der unorganischen ^orgänge zur Entstehung des Organischen zeigt sich an zwei Punkten: erstens vnnen sich nicht komplizierte organische Verbindungen von bedeutender chemischer Spannkraft und sehr labilem Gleichgewichtsznstande von selber bilden, und seitens können sich aus solchen Verbindungen, selbst wenn sie entstanden sind, uoch immer keine Organismen bilden." Das wird im einzelnen ausführlich uachgewiesen; insbesondre wird gezeigt, daß die in den heutigen Pflanzen und leren wirkende chemische Energie aus schon vorhandnen Pflanzen und Tieren cr Mikroorganismen stammt. Selbst wenn einmal in unorganischen chemischen Prozessen Eiweiß entstanden wäre, so würde das noch kein Leben sein. „Es ^bt Eiweiß im Dienste des Lebens, aber es gibt kein lebendes Eiweiß." Im ^ff liegt der Unterschied nicht zwischen Organischem und Unorganischem; kU"ge organische Stoffe vermag ja der Chemiker künstlich herzustellen. Seitdem "wn das weiß, hat man den Unterschied in der Form gesucht. Aber auch für ^ organischen Formen finden sich Vorbilder in der unorganischen Welt: .^°Pfen, Schläuche, Körnchen, der Eisenbaum; und der Kristall erinnert auch 15 ^nem Wachstum an den Organismus. Dennoch liegt zwischen beiden eine ^luft, die bloß physikalisch-chemische Kräfte nicht zu überbrücken vermögen, "-öeun Kristall ist das Wachstum lediglich Wirkung der Molekularkräfte und ^ von ihnen hervorgebrachten Oberflächenspannungen, sei es mit, sei es ohne ^ktrische und, chemische Spannungen. Beim Organismus dagegen ist das ^aclMum nicht bloßes Produkt der zusammenwirkenden Molekularkräfte allein