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Die zukünftige Welthandelslinie rund um die Erde
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Über den Brenner

Kontinent, der reich an natürlichen Hilfsquellen ist, und anch diese wird durch die neue Bahn in nähere Verbindung mit deu Vereinigten Staaten gebracht als bisher. Dasselbe gilt von der pazifischen Küste von Südamerika und von der langen Westküste Mexikos, die in den letzten Jahrhunderten zugunsten der Ost­küste stark vernachlässigt worden ist, während vordem ein eifriger Handelsverkehr mit China bestand, der erst jetzt wieder begonnen hat.

Die Vollendung der Bahn wird voraussichtlich wegen der ungeheuern Schwierigkeiten, die die Sierra Madre bietet, noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die Ingenieure haben die gesamte Länge von 1629 englischen Meilen vermessen; Teilstrecken der Bahn in Kansas, Oklahoma und Chihuahua sind schon im Betrieb,

Die Persönlichkeit des Präsidenten Stilwcll, der früher die Bahn von Kansas Cith nach Port Arthur, einem der Hanpthäfen des Golfes von Mexiko, erbaute, bürgt dafür, daß die Bahn so schnell vollendet sein wird, als es der Stand der modernen Technik und die örtlichen Verhältnisse nnr irgend erlauben.

Über den Brenner

von Vtto Aaemmel

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VN den zahllosen Reisenden, die alljährlich über den Brenner nach dem Süden ziehn, sind sich nnr wenige bewnßt, daß sie einer uralten, schon seit Jahrtausenden begangnen Straße folgen, ja daß dieser Paß seit wenigstens einem Jahrtausend der wichtigste aller lpenpässe geworden ist. Denn erstens bildet er eine der kürzesten Linien zwischen Deutschland und Italien, sodann überschreitet er nur eine Gebirgskette, die Zcutralkette, zu der von bcideu Seiten tief einschneidende Qucrtüler den Zugang vermitteln, vom Norden, vom Jnntale her die Sill, vom Süden die Etsch und der Eisack; weiter ist die Einsattlung so niedrig wie bei keinem einzigen der großen Pässe westlich des Brenners, denn die Paßhöhe beträgt nur 1367 Meter, liegt noch unterhalb der Baumgrenze und ist der Lawinengefahr nicht ausgesetzt; endlich führt die südliche Fortsetzung der Breuner- straße nicht nur in den fruchtbarsten und reichsten Teil Italiens, die Potiefebene, sondern auch über den Apennin geradeswegs ins Herz der Halbinsel, und ihre Bedeutung wird dadurch gesteigert, daß östlich von? Brenner ans einer Strecke von 150 Kilometern kein einziger fahrbarer Übergang existiert.

Die ersten, die über den Brenner nach Süden zogen, müssen die Räter ge­wesen sein, die später zu beiden Seiten der Zentralkette bis nach Verona und Feltre wohnten, und deren Stammcsgenossen, die EtrMer Masenna), bis znm