Soll man bei amerikanischen Gesellschaften versichern?
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Hinweisung zu den günstigsten Arbeitsmärkten, auf Rechtsbelehrung und juristische, moralische und materielle Unterstützung durch besondre, den Konsulaten beigegebne Beamte. In betreff der über das Meer ziehenden Auswandrer hingegen arbeiten die italienische Regierung und die von ihr beauftragten oder unterstützten Privatgesellschaften neuerdings dahin, sie möglichst zusammenzuhalten und nach Ländern zu leiten, in denen eine einigermaßen geschlossene Kolonisation noch möglich und vorteilhaft ist. Solche Länder sind zunächst mehrere Staaten Südamerikas. Die sehr rege gewordnen diplomatischen Beziehungen dieser Staaten mit Italien im Verein mit andern Dingen bieten den Beleg, daß man es dort schon vielfach mit ansehnlichen italienischen Kolonien zu tun hat, die auch politisch und weltwirtschaftlich eine nicht unbedeutende Rolle zn spielen berufen sind. Während die italienische Kolonisation in den Vereinigten Staaten von Nordamerika und in Afrika aus mannigfaltigen Gründen in ihrem Äußern nicht die Geschlossenheit und das rein nationale Gepräge annehmen kann wie in Südamerika, hat sie doch auch hier eine vielfach verkannte große Bedeutung für die internationale Geltung Italiens und für die Ausbreitung italischer Sinnesart und Kultur. Italien darf sich aber auch zweier Machtmittel rühmen, deren Pflege bei uns >wch bedeutend gesteigert zn werden verdiente: einer Art staatlicher Ausland- chuleu und einer freien, aber staatlich reich geförderten großen Gesellschaft für Verbreitung nationaler Kultur, der umsichtigen und kampffreudigen „Dante Alighieri."'
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eit einem Jahre etwa kommen aufregende Meldungen über Unregelmäßigkeiten in dem Geschäftsbetrieb amerikanischer Lebensversicherungsanstalten über den Ozean. Thomas Lawson begann damit, indem er Aufsehen erregende Artikel über die Verbindung der Newhorker Lebensversicherungsinstitute mit dem Trust- und Vermässernngsgroßmeister I. P. Morgan und andern Großspekulanten der Newyorkcr Börse in Lvsr^dvä^'s NaMÄus veröffentlichte. Man schenkte diesen Artikeln trotz ihreu gewichtigen Anklagen nicht viel Beachtung, sei es daß »wn darin nur einen Börsentrick des bekannten Baissiers sah, sei es daß etwa sich meldende Mißtrauische durch klingende Münze zum Schweigen gebracht wurden. Ein unter den Direktoren der lZc^uit^blö-likö-insui-Mos Lvoist^ aus- gebrochner persönlicher Zwist brachte aber sehr bald nach Lawsons ersten Angriffen Enthüllungen zutage, die ernste Beachtung verdienten und auch fanden. Eine zur Untersuchuug der Vorkommnisse bei der L<zMg.b1ö eingesetzte besondre Kommission fand die Beschuldigungen, die der erste Präsident dieser Gesellschaft, Alexander, gegen seinen Direttionskvllegen, den Großaktionär Hyde, erhoben hatte, im wesentlichen bestätigt. Es ergab sich, daß Hyde kostspieligen Passionen "üt dem Gelde der Gesellschaft frönte, auf Kosten der Gesellschaft Spekulationsgeschäfte betrieb und die Gesellschaft überhaupt in jeder Beziehung ausnutzte,