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Die Befestigungen an der französischen Ostgrenze
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Zum ZVeltpostkongreß in Rom

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Bedeutung dieser Stadt, die heute 102000 Einwohner zählt, ein Industrie- und Handelszentrum der ersten Ordnung und der Sitz des Kommandos des zwanzigsten Armeekorps ist, einen harten Schlag bedeuten. Deshalb hat man verschiedentlich eine permanente Befestigung Ncmcys verlangt, besonders in der letzten Zeit. Wenn das nur anginge! Dann müßte man aber mit der Vergangenheit ganz aufräumen und Toul entfestigen. Denn die beiden Plätze liegen einander so ""he, daß sie als befestigte Lager in ein einziges zusammenflössen, dessen Um­gang nicht weniger als 150 Kilometer betragen würde. Dann wäre aber eine ganze Armee zur Verteidigung notwendig. Die Befestigung Touls einfach zu schleifen geht nicht an, da man zu viel Geld in sie hineingesteckt hat. Es ist also in dieser Hinsicht nichts zu tun, und man muß es furchtlos heraussagen, " aus militärischen wie auch aus örtlichen Gründen die Lage bei Nancy nicht verändert werden kann."

Es soll gegenüber dieser Auffassung jedoch nicht verschwiegen werden, daß es auch viele davon abweichende Ansichten gibt. Namentlich ist es der General ^anglois, der wiederum unter Hinweis auf die Erfahrungen des russisch-japanischen Sieges gerade bei Nancy die bedeutenden Vorteile der Feldbefestigungen für anwendbar hält. Insbesondre schlägt er die Anlage von Drahthindernissen in großer Zahl ^wr, die nicht durch die Artillerie zerstörbar seien und der In­fanterie große Unbequemlichkeiten und langen Aufenthalt bereiteten, und empfiehlt icyon im Frieden die hierfür nötigen Pikettpfühle einrammen zu lassen. Man arf gespannt sein, wie sich im Laufe der Zeit die Frage der Befestigung oder er Nichtbefestigung von Nancy entscheiden wird, denn es liegt auf der Hand, das Schicksal dieses Platzes auch für die deutsche Heeresleitung ein Jn- ^esse hat, auch wenn es nicht der Fall sein sollte, daß Nancy, wie die Fran­

zosen Kolon

memen, die einzig gegebne Angriffsrichtung für die ersten deutschen nen sei.

Zum Weltpostkongreß in Rom

von Lrnst Niemann

s ist ein klassischer Boden alten Verkehrslebens, auf dem im April d. I. die Abgesandten aller Kulturstaaten der Erde zum fünften Weltpostkongreß zusammentreten, um über die weitere Ausgestaltung der internationalen Posteinrichtungen zu beraten -und zu beschließen. Denn als sich die meisten Völker, die heute ^>s den Kongressen das große Wort führen, noch mit elenden Saumpfaden Mügten und sich bei unsern Vätern in Germanien die Kommunikation noch " rch dick uud dünn" undüber Stock und Stein" bewegte, war die römische lebenhügelstadt schon der Mittelpunkt von Verkehrsanlagen, die unser Zeit- . ^ ^ Verkehrs mit Staunen erfüllt, hatten weitaus die meisten Gebiete des ^ en Nömerreichs ein Verkehrs- und Kulturleben, wie sie es in einer langen )e von Jahrhunderten nicht wieder erlangt haben, und von denen sie zum