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La Fontaine und das Glück
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Herrenmenschen IHg'

Stoikern gepriesen wird, war ihm fremd. Die Worte, die Seueea dem Mäeen über diesen Gegenstand in den Mund legt, waren ganz nach seinem Herzen. Am Schluß der Fabel, in der der Bettler den von ihm herbeigerufnen Tod sich wieder zu entfernen beschwört, ruft La Fontaine aus:

Nsoöll»» tut cm MlluU, Komm»;

II it äit, austhus piU'tu(ju'on ML rvllctö impotvnt.,

Lul-llo-iMs, Muttvux, manokut, pc>ui'vu au'cm somins

vivs, v'sst ilWöii, zo «uis plus c>uv oontsrct."

vioos jsmsis, o Nort! o» t'oo ckit tont Nitant.

und als der Holzhauer den ebenfalls herbeigerufnen Tod ersucht hat, ihm beim Wiederaufladen seiner Holztracht behilflich zu sein, bemerkt der Dichter:

I,s tröpss vicint Wut guörir;

Nsis ns bougsous o"c»ü uon« »omms«!

t?Iutot. svuKrir aus mourir,

O'sst lic äsviss ctss tiommv«.

Zu unserm Dichter kam der Tod, zwar ungerufen, aber nicht unerwartet, denn einen Monat vorher hatte er seinem alten Freunde, dem Domherrn Maucrois in Reims, geschrieben:Dein bester Freund kann nur noch auf vier­zehn Tage Lebens hoffen." Und so ist er dahingegangen, wie er in Philemon und Bciucis von dem Weisen sagt:

^.pprovllv-t-il. ctu out, huittv-t-i! es söjoui',

Rioo no trondls »a km, o'est. 1o soir cl'rm ovau jour.

Am Abend dieses schönen glücklichen Tages kam (am 13. April 1695) nicht der so leicht verscheuchte träumebringende Freund, den er mit Vorliebe verehrt hatte, sondern der allgewaltige, alle Träume beendende Genius mit der gesenkten Fackel; er wird ihm als einein Freunde seines mohnbekränzten Bruders die Augen mit besonders sanfter Hand zugedrückt haben, und wie es von dem Abbe d'Olivet vorausgesehen worden war, und wie es der Tote verdient hatte,haben alle guten Menschen sein Andenken für immer unter ihren Schutz genommen."

Herrenmenschen

Roman von Fritz Anders (Max Allilm) 8. Die Beichte

ls der Doktor den Abschicdsgruß gewinkt und nachdenklich beobachtet hatte, wie der Kahn im Nebel und aufdämmernden Mondschein ver­schwand, wandte er sich zum Dorfe zurück. Sein Weg führte cm dem Künstlerheim Mopswende vorüber. Er fand es im Juuern hell erleuchtet und vernahm in tiefen Baßtönen das alte schöne Lied Und auf dem Mühlendamm, da saß ein Mann mit Schwamm, ach der arme, arme, arme Mann." Er wußte, daß dieses Lied Schwechtings Fest- ^ud Jubellied war, das er anzustimmen pflegte, wenn seine Seele einen besonders hohen Schwung nahm.

Grenzboten tl 19A> ^