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Der britische Staatshaushalt
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Der gegenwärtige Bestand der Schuld ist gewiß alles andre als gering, aber er flößt niemand Besorgnisse ein, und trotz der Herabsetzung des Zins­fußes der festeu Schuld auf Prozent hält sich der Marktpreis doch un­gefähr auf der Höhe der preußischen dreiprozeutigen Staatspapiere, hinter denen das ganze große Vermögen des preußischen Staates steht, während das Vermögen des britischen Staates verschwindend gering ist. In etwas mag der verhältnismäßig hohe Preis der Konsols beeinflußt sein durch die in Eng­land herrschende Neigung zu Vermögenspflegschaften. Das Gesetz läßt den Pflegern nur eine ziemlich geringe Zahl von Anlagewerten zur Auswahl, unter denen die Staatsschuld selbstverständlich obenan steht. Die starke Nach­frage nach mündelsichrer Anlage wird also Einfluß auf deu Marktpreis aus­üben; doch bei der großen Masse der Schuld kann er nicht stark sein. In der Hauptsache ruht die Bewertung doch auf dem Vertrauen der Stants- gläubigcr auf die Fähigkeit des Staates, seine Verpflichtungen pünktlich er­füllen und die Güter seiner Bürger überall schützen zu können. Die britische Flotte ist die stärkste Stütze des Staatskredits. Nur einmal, 1798, ist der Staatskrcdit ins Schwanken gekommen, und der Kurs der Konsols bis auf 471/2 gefallen; doch die Erkenntnis dessen, was auf dem Spiele stand, half schnell über den gefährlichen Znstand hinweg, die Erfolge zur See stellten das Vertrcmen wieder her, und die Regierung konnte in den folgenden Jahren noch Hunderte von Millionen Pfuud aufnehmen, ohne einen Zusammenbrach befürchten zu müssen. «Fortsetzung folgt)

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bcrflächlich gesehen steht keine Zeit der griechischen Philosophie ferner als unsre realistische. Der Tieferschancnde jedoch ge­wahrt deutlich, daß zwei starke Bäuder die beiden aneinander fesseln: das exakte Denkeu und die Religion. Die unsre heutige Welt beherrschende Technik ruht auf den Naturwissenschaften, nnd diese würde alles Beobachten uud Experimentieren nicht geschaffen haben ohne die in der Schule der Alteu erworbue Kuust und Gewohnheit des streng logischen Denkens. Seitdem Wilamowitz - Moellendorf fein Griechisches Lese­buch herausgegeben hat, kann sich jeder ohne großen Zeitaufwand davon über­zeugen, wie die Griechen mit ihreu philosophischen Denkgcwohnhciteu die Mathematik, die Astronomie, die Geographie, die Physik begründet haben, und daß die großen Physiker des sechzehnten und des siebzehnten Jahrhunderts den fallen gelassenen Faden nur wieder aufzunehmen nnd fortznspiunen brauchten. Gingen diese Denkgewohnhciten verloren, hörte die logische Schulung auf, so Würden die Naturwissenschaften ii, rohe Empirie versinken und auf der von den großen Forschern erreichten Stnfe stehn bleiben, wie sie vor Jahrtausenden bei den Asiaten stehn geblieben sind. Das andre Baud ist die Religion. Die