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Die Tage von Champigny und Villiers. 2
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Nach der Hichncrsuche

von den beiden Divisionen des zwölften Korps besetzt gehaltnen Linie einen überraschenden Angriff mit größeru Truppemuasscu erwartete nnd zu dessen Ablveisnng das Nötige angeordnet hatte. Dagegen wäre es, so weit man in solchen Dingen ohne die genaneste Information über die speziellen Verhältnisse irgend urteilen kann, allein Anscheine nach das ratsamste gewesen, nicht bloß den Hauptangriff, sondern auch die in der Richtnng auf Epinay, Buzenval, Choisy-le-Noi uud auf der Halbinsel Gennevilliers angeordneten Nebenangrifse um viernndzwanzig Stunden zu verschieben, aber ein solches untätiges Zuwarten aller Heeresabteilnngen glaubte der Gouverneur im Hinblick ans die leiden­schaftlich angeregte Erwartung des Pariser Hansens nicht verantworten zn können, nnd was auf das Funktionieren der Befehlserteilnng in einem ver­hältnismäßig nicht sehr ausgedehnten Rayon kein besonders vorteilhaftes Licht wirft man kam zu der Überzeugung, daß es unmöglich sei, deu Truppen, die sämtlich vor Tagesanbruch antreten sollten, rechtzeitig eine gegenteilige Weisung zukommen zn lassen. Es wurde deshalb beschlossen, die Nebenangrifse nicht zu kontremandieren, und General Duervt, der dies auf Seite 162 seiner Ocitonss clo ?aris mitteilt, nimmt Gelegenheit, dein Leser auseinanderzusetzen, daß durch den Aufschub des Hnuptangriffs um viernndzwanzig Stunden nur eine Verwandlung der angeordneten Diversionen aus taktischen Demoustrationeu in strategische stattgefunden habe!

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Nach der Hühnersuche

Eine Spukgeschichte für Weidmänner von Julius R. Haarhaus (Fortsetzung)

ach Beendigung des Svupers gab ich dem alten Bedienten das ver­abredete Signal. Er mußte draußen auf dem Korridor gewartet haben, denn er war sofort zur Stelle. Wir gingen die Treppe hinab und kamen wieder über den großen Vorsaal. Mein Begleiter verlangsamte seine Schritte, blieb in Gedanken versunken vor einem der Geweihe stehn und leuchtete mit den: Windlicht hinauf, daß die Schatten der mächtigen Stangen und Enden über die weiße Wand bis zur Decke emporglitteu.

Das war meiner, murmelte er, während er sich mit dem Handrücken der Linken die Angen wischte, heute Werdens vierzig Jahre, und seitdem bin ich nicht wieder herausgekommen. Aber der gnädige Herr mag znseheu, wie ers vor dem da oben er wies mit der Linken zur Decke verantworten kann.

Ich verstand nicht, was der alte Manu mit diesen seltsamen Worten meinte, aber aus dem Tone seiner Stimme klang eine so tiefe Traurigkeit, und seine Züge waren so schmerzlich verzerrt, daß ich anfrichtiges Mitleid mit ihm empfand.

Wir schritten weiter, bogen in einen langen Gang ein uud machten vor einer niedrigen Tür hall. Der Bediente klopfte und ließ mich auf das barscheHerein!", das uns von drinnen eutgegentönte, eintreten. Der Raum, worin ich mich nun befand, war offenbar ein Bibliothekszimmer. Die Wände waren mit Bücherregalen und hohen Glasschränken bedeckt, nnd in der Mitte stand ein schwerer Eicheutisch, au dem in einem mit Leder bezogue» Lehnstnhlc ein Mau» saß, der in die Lektüre