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Verlag von Fr. lvilh. Grunow in Leipzig

Geschichten aus Holstein. NSe/^ ^"^

Auch diese neue Sammlung der schnell beliebt gewordenen Erzählerin wird viele herzen erfreuen, Charlotte Nieses liebens­würdig-behagliches zabulirtalenl, ihr geniütvoll-r hunior. ihr- «ab-, ortgin-U- Charaktere, für die sie neben einer besondern Vorliebe auch besondern Spürsinn hm, uns anschaulich zu schildern, ihre lustige Art, das Aleinstadtleben mi, seiner beschränk,-» Lnge darznüellen, das alles bewährt sich wieder in diesen sechs dübschcn Studien, die sich übrigens auch zum vorlesen in der Familie trefflich eignen. All- tragen ech, holst-insches Lokalkolorit. In den eriien beiden und in der vierten Geschichte wendet dl- Erzählerin mit Geschick die Lorm der Rahmenerzählung an. Am besten scheinen uns die vierte und fünfte Skizze gelungen, namentlich jene mit ihrem feinen nud diskrete» Humor, die uns die Geschichte von Einem erzählt,der nichts durste," in ein wahres kleines Aabineltstückchen. ... Die Ausstattung ist ganz allerliebst. (Nordd. Allg. Ztz.>

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^>er !)el^e. Roman von Charlotte Diese. Fein gebunden 6 Mark.

. . . Der Roman Ch. Nieses trägt überall den Stempel des tnneilich Erlebten an sich, es sind die Empfindungen ihrer Eltern, die Erzählungen der alten Generation, die Wurzel geschlagen haben und in dichterischer Ausdrucksweise vor uns treten. . . , Mit vollendeter Meisterschaft, mit prägnanter Wahrheit sind sie alle geschildert, die dem Buch Leben und Inhalt geben; wie viel Psychologie liegt in der Zeichnung der hoheiisvolle» Gräfin und ibrer Beziehung zu Hans Christian I wie ist da so vieles, was sich nur empfinden läßt. »ocb keine seste Gestalt gewonnen hat, mit feinen Strichen angedentetl wie chevaleresk weiß die Dichterin den charakterlosen, liebenswürdigen Grasen, wie grausig den Hauslehrer Bagge zu poinlieienl Grosz zeigt sie sich überbaupt in der Kleinmalerei- die markante Gestali des Knechts Niß, die junge Magd, die schließlich zur Brandstifterin wird, der Pfarrer und die Pastorin mi, den, t-eidenszug im Gesicht, die ihre ganze Jugend vergraben und abgetötet hat, die prächtige Krüger!» willatzen mit ihrem Theepunsch, der weichherzige Grafensohn und die beiden Komtessen, sie alle sind Kabinettsstück- in ihrer weise. Manche Szene ist so drastisch, daß man sie mit zu erleben glaub, . . . wir rechnenAuf der Heide" zu dem Gehallvollsten, was uns die ausgezeichnet- Schrifistellerin in reicher Schaffensfreude geboten hat, (vünci-Zeitung in Riga)

und andere Geschichten von Charlotte Niese. Gin Band ^l-^UIle ^IlNlellZ ^in gebunden ^ Mark 50 Pfennige.

Neigung der Verfasserin zur Armeleuimalerei tritt in diesen Geschichten wieder sehr stark hervor, Letztere liegt mit sein», 0 ,^n ^ °" »nd ganzen Farben auch dem eigentümlichen Humor- der Niese am besten, einem humo?. der in allen Dan Nch ibre °"5S°'"ss°"°r Heiterkeit bis zum erschütternden Ernste immer °in Produkt streng realistischer Auffassung ist.

chnln ewe^dau^ d- An^.,^/" niedern Volksleben völlig fr-, erhalten von einer pessimistisch dunkeln Farbengebung, sichern eines Grw-gram^ >^!" ^'^'M.'' °°- '"""er lieber in das Gesicht eines Schalks als aus die strenge lMene

Mnren? er.äw od» - « 5k' ^i- an sich eigentlich rech, ernste Geschichte von der braunen

.hm 'doch voll -'?»e.. Wie-V.n°7'w.?k7^nstS -u '1^^^^^-

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^I^)t UN^ ^'"e Kambnrger Geschichre von Charlotte Miese. Zweite

«. ^^^^^lU Auflage. Ein Band. Fein gebunden 5 Mark.

n,w ->^'-.'. ^° Erzählung, mit der mir es hier zu thun haben, nimmt ihren Ausgang vom Hafen, führt uns in das herz des mien, engen und ungesunoen Hamburg, greif, über in jene Teile der Sladt. wo. gefördert von äußern, Wohlstand, noch die alte, vornehm hamburgische Gesinnung gewahr« wird, lädt uns abwechselnd vor die Thore Attonas. an die Elb. chaussre, wo hamburgischer Reichtum mit vorlieb-seine Sommersttze erbaute, und geleitet uns, nachdem die Cholera ihren ve>. leerenden Wandergang angetreten, nach dem Brennpunkte des damaligen Elends, den Cholerabaracken und öffentlichen Kranken- l'-mlern, Die Schlichtheit und sachgetreu- Art der Darstellung, mit der die Erzählerin hierbei verfährt, greift denen, die die trauervoll- Zeit mit durchleb,, an aiie Wunden und führt ihnen das Unvergessene in den eindruckvollen Farben des Selbsterleb- Mstes vor Augen. Die Sprache, deren sich die Erzählerin bedient, ist abwechselnd hochdeutsch und der patois der Hasenbewohner, o-n sie meisterhaft beherrsch,, von künstlerischer Vollreife sind die einzelnen Typen. . . . Man kann weiter geh-» in der dichterischen B-Handlung di-s-s gewailigen Stoffes und ihm erhöht-re Gesichtspunk,- abgewinnen. Dem Gemüle näher ver­wandle aber kaum, hi-r spricht Charlotte Ni-s- in Tönen, die wenn diesmal auch erlösend und befreiend - dieselben Thränen ins Fließen bringen, die wir alle einmal schon geweint. (h -, mburg- r NachrichIenl

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Bilder und Skizzen von Charlotte M-se. Dritte, der GeftmU- <4US <?(M!l«)er (Zeu. ausgäbe zweite Auflage. Lin Band. Fein gebunden 5 Mark 5V Pfennige.

«in bezwingender Humor umspiel, all- diese Gestal.en. denen man lebhaf. jede ?"-°""-g^ kann, weil sie alle so wabr q-schilder, sind. ... Wo, wie in diesen Erzählungen, die Sprache gleich °w-m tri cy-n , über alle Unebenheiten 7nd S.°wch-n rauh-. Charaktere n.i. leichtem heitern Wellen^ ?,f'd ? 1,°'u.ig°n S're'"

einfachsten Leb-nsv-ch-l.niff-n -in wahres, klares Antlitz verleiht. d° ist dem keser die En.scheiß. wohl nicht schwer, in dem Streit über die Daseinsberechtigung farbenfroher Malweis- des echten «""stier- NachVich'en) wickelte- pholograxhischer Blitzlichtaufnahmen des marslschr-ierischen Dilettanten. ^ -I,,^.....,. ^i..^.

. Ihr betreffendes Kolorit der a,wä.°r.sch°n Je., in 'hr°rg--ck->chen B°'ch'änk.he... in ihr°^ ohne da- unruhig- hasten unsrer Tage, die Lull- von scharf, zum meist-rhas. ge-bchne.en ^"7' S'^ ° , ^

einen überaus fesselnden Reiz. Es ist ein Such, das man nicht nur einmal liest, s°''d"" A"'^ Nordd »tsche Zeitung, zur Hand nimmt, und dessen Lektüre stets erneuten Genuß bereitet. <jIen - l>» rg ° r ^ ° ro >,