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Verlag von Fr. wilh. Grunow in Leipzig

Allerhand Sprachdummheiten

Kleine deutsche Grammatik des Zweifelhaften, des Falschen und des Häßlichen

Gin Hilfsbuch für alle, die sich öffentlich der deutschen Sprache bedienen

von

Gustav Wustmann

Zweite, ganztich umgearbeitete und stark vermehrte Auflage

In Leinwand gebunden 2 Mark 5V Pfennige

Als das Bächlein vor sechs Zähren zum ersten Male erschien, erregte es ungewöhnliches Aufsehen- es fand auf der einen Seite lebhafte Zustimmung, auf der ondern hitzigen Widerspruch. Es hat seitdem leinen Weg gemacht und man roird ihm nun, roo es in erneuerter Gestalt vor uns htnnttt, das Zeugnis nicht versag?» können, daß es viel Gutes gewirkt und sich für weile liretle als nützlich und segensreich erwiesen hat. Ls hat das sprachliche Gewissen aufgerüttelt und geschärft, hat Auge und <vhr für sprachliche Hehler empfindlicher gemacht, und die Achtung vor der Muttersprache gekräftigt ... kurzum, es hat eine nützliche, ja notwendige Misston erfüllt, so daß jeder, dem die Reinheit und Avrrektheit unsers geliebten Deutsch am yerzrn liegt, dem Verfasser zu aufrichiiqen Danke verpflichtet ist. Die neue Aus­gabe ist in mancher 'weise ergänzt und bereichert worden und hat gegen die erste namentlich durch die bessere und übersichtlichere Stoffeinteilung erheblich gewonnen. , . > Wollen wir hoffen und wünschen, das) das lehrreiche Buch ouch in dieser neuen «cstalt von allen denen beherzigt werden möge, die ihre Mutter, spräche lieben, und von denen insonderheit, denen ihre y»t und Pflege in der Schule empfohlen ist. (Magdeburg. Zeitung)

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Geschichte der griechischen Litteratur

Erster Band: Die Poesie

von

E. Aroker

In Leinwand gebunden 2 Mark 50 Pfennige

bören !^ k°^.""°n wieder einzusehen, daß unsre «ultnr nie auf. Troo^t» Zusammenhanges mit Homer, mit der altisches

Nckgriechilch-n Plastik, mi! Plato und Aristoteles bare ^.Ä " bleiben, und dah den Einbruch einer neuen Bar. o-l5... ,^ißt, wer diesen Grund und Boden unsrer l>ol>rn Kultur verleugnen möchte, vielleicht haben mir/ Philologen, im Gegensatz zu den Vertretern andrer 57')>°">ch->Wn. allzu wenig gethan, »m für den Gegenstand ihrer -urvei, auch in weitern Kreisen v-rsiändnis und Interesse zu ge­winnen. Die Geschichte der griechischen Litteratur von Ernst ^roker, deren erster Sand uns vorliegt, gehört zu den Büchern, °>e zu einer solchen Vermittlung zwischen gelehrter Arbeit und ""öunfliger Freude an der antiken Litteratur sich eignen. Sie ist .""'wissenschaftlicher Grundlage gearb-tt-t. verzichtet aber gründ, aylich auf jeden gelehrte» Anstrich und wird durch ihre leichte und anmutige Darstellung und die geschmackvoll ausgewählten groben aus den alten Dichtern den Leser nur zu weiierm Ein­dringen in die Herrlichkeit der griechischen Poesie einladen können. Auch als Festgesche»! für die Schüler oberer Gymnastalklassen rönnen wir das reizend ausgestattete und auffallend billig- Büch- >°m bestens empfehlen. (Münchner Neuest- Nachrichte»)

Wie der Deutsche spricht

Phraseologie der volkstümlichen Sprache

von

s. Hetze! Fein gebunden I Mark

von vielen Seiten und mi» verschiedenen Waffen ist in den letzten Iahren gckömpft worden gegen das saft- und kraftlose Tintendeutfch, das sich mit Wendungen und Satzformen ziert und spreizt, die der gesprochnen Ree'e ganz fremd sind. Nach meiner Ueberzeugung ist auch das eine Frucht vo» Rudolf hildebrands »»ablässigen Bemiihunocn, den Blick auf die lebendige Rede zu lenken Schroeders ..Großer papierner" .Wustmanns Sprachdummheilen" mit all ihren Ablegern siehauen alle in dieselbe Aerbe" Zeder neue Bundesgenosse gegen die Papier­sprache ist willkommen; dennkeine Eiche fällt aufeinen Streich", welchen wert kann solch eine Sammlung volkstiimlicherwendungen und Redeweise» haben? Erstens hat man seine helle Freude an der urkröstigen Auserucksfüll-, die in ihnen beschlossen liegt, und zweitens kommt das Studium dieses echten, bodeiiwlichsigcn Deutsch schließlich auch dem eigne» Stil zugute. Natürlich wiid

ein Buch kann nicht auf den ersten Wurf erschöpfend sein. Aber im^G.rnzen wird man dem Fleiße des Verfassers seine Arier-

klare Druck, wie man das an ^Grunows Verlagswerken ge­wöhnt ist. (leipziger Zeitung)

Die Kunst der Rede

Line deutsche Rhetorik von

A. philippi Gebunden 2 Mark

Im Altertum nahm d° öffentliche Rede -ine viel wichtigere Stelle ein als in der Neuzeit, wenigstens vor Einführung der Parlamente, vi- runrtgemäße Prosa bildete sich daher bei den Griechen an der mündlich gehaltenen Rede, bei uns Neueren dogeg-n im schriftlichen G-brau»-. wie sich auf Grund der Theorie der Alte», der Rb-torik, die Prosa der emopäisch-n Kulturvölker ausgebildet hat, schildert der Verfasser im ersten Teil seines Bucbes. Im zweiten Teil stellt er sodann aus jener Theorie alles das zusammen, was entweder noch praktisch brauchbor ist oder sonst von Interesse erscheint. Die Tbcorre hat sich hauptsächlich im Anschluß an die mündlich- Rede weiter entwickelt, und darum tritt diese in, zweiten Teil mehr h-rvur als die Schrifiprosa. Hierbei wird auch viel-rlei berührt, was i» neueren Anleitungen zum Reden und in ähnlichen Büchern behandelt zu werden pflegt. Das Buch kann daher nicb, nur denen empfohlen werden, die sich über Geschichte und Theorie der Redekunst in ange-r-hni lrsbar-r Form unterrichie» wollen, sondern es bi-iet auch an Seispi-l-n älter-r und neuerer Prosaisten und Redner praktische winke zur Vervollkommnung im Reden und vortrage», wie im schriftlichen Stil.

(vtsch. Reichs- u. preuß. Staais-Anzeiger)