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Beruflosen Frauen gebildeter Stände

bietet der Ev. Diakonieverein den kommenden Winter hindurch vom Oktober an in Berlin-Zehlendorf vier theoretische Kurse von je vier Wochen Dauer, in denen sie in die mannigfaltigen Aufgaben weiblicher Licbes- thntigkeit eingeführt werden unter Besichtigung der entsprechenden Anstalten in Berlin und Umgegend, Der Unterricht lind, soweit Raum ist, die Wohnung ist unentgeltlich; Beköstigung wird zum Selbstkostenpreise an­geboten. Irgendwelche Verpflichtungen entstehen durch die Teilnahme an den Kursen nicht, denn der Ev, Dia­konieverem bezweckt lediglich, beruflosen Frauen, foiveit sie es wünschen, durch Erziehung, Berufsbildung und durch genossenschaftliche An- und Sicherstcllung sür ihr Leben Inhalt, Unterhalt und Rückhalt zu gewähren und durch ihre Verwendung in der Wohlfahrtspflege diese zu fördern. Wir glauben mit diesem Hinweise mancher unserer Leserinnen zu dienen und verweisen sie wegen alles Näheren an den Begründer und Leiter des Vereins, Professor v, I)r, Zimmer in Berlin-Zehlendorf.

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Verlag von Fr. ll)ilh. Grunow in Leipzig

Aus unsern vier Wänden

von

Rudolf Reichenau

Zweite Auflage der Gesamtausgabe Schön in Leinwand gebunden M. Z.ZO

Dieses Buch gehört zu den eigenartigsten und selbständigsten Erscheinungen der neueren deutschen Litteratur, Es hat sich schon über dreißig Jahre lang in der deutschen Familie behauptet und wird sich auch noch länger behaupten, weil sein Stoff, die liebevolle Schilderung des Kleinlebens der Familie, fo lange neu bleiben wird, bis es der internationalen Sozialdemokratie gelungen sein wird, ihr Ideal, die Kinder durch den Staat erziehen zu lassen, zu verwirklichen. Bis dahin wird dieses köstliche Buch hoffentlich noch manch' eine neue Auflage erleben. Als der Verfasser am 17, Dezember 1879, Jahre alt, als Junggeselle starb, schrieb sein Freund Julian Schmidt in einem Nachrufe über das Buch:Nach meiner Überzeugung gehört es zu den besten Familienbüchern, die wir besitzen, so recht dazu geeignet, abends ,in unsern vier Wänden^ vorgelesen zu werden," (Post-Berlin)

Als der Großvater die Großmutter nahm

Ein Liederbuch für altmodische Leute »°n G. Wustmann

Dritte, vermehrte und verbesserte Auflage In Damast gelmnden 7 Mark. In Leder 1.2 Mark

Mit wahrem Vergnügen taucht man einmal in das gesunde, klare Element hinab, das w d-esm- Buck^ sprudelt, nachdem man die süßlich-sauren Ragouts moderner Anthologcenkoche. d-° -um T° M cn ^e, verloren haben, bis zum Ekel hat durchkosten müssen. Das Büchlein ist em p°°UIos Ant.down US°»^ beliebten modischen Sammlungen, aus denen nicht selten ein Hauch begn'nender F m ms 'V^ ^ ^ ^cr Uchen. behaglichen alten Her/en von Gleim bis Holtet haben nichts von d°r Nervös^ S'nne. Weltschmerzempsindung und -Anempfindnng, denen wir le.dcr zetzt /° ^ « °^ dcM, verleiten». c>me man das Buch nicht etwa für die Großmutter oder den Großvater d°r T °l' Me o z ^ ^ Indern für die Kinder, denen man daraus vorlesen mag. wenn m««/» 'hn n n cht m °^ y » ^Wck7?n?epäßt^ ""^ geschmackvoll. We Auswah^ Ahres" bericht.