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Die deutsche Frage in Ungarns Ostmark : ein Wort für die Siebenbürger Sachsen :
(Schluß)
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Archäologische Stndienstihrten nach Griechenland nnd Aleinasien 475

bürg bei Kronstadt unweit der rumänischen Grenze, MI der Waud des niedrigen Gelasses, das die Wächterdienst thuende Mincrin bewohnte, den deutschen Kon­firmation ssprnch der Tochter eingerahmt sah, äußerte ich unter dem Ausdruck meiner Freude, in meiner Heimat thue mau ebenso.Wo sind der gnädige Herr her?" ttud als mein Begleiter sagte, ich sei ein deutscher Professor, da leuchteten die Augen der Frau, und ganz feierlich sagte sie:Gott segne den gnädigen Herrn und geleite ihn heim zu den fernen Lieben!"

Von den Kräften, dnrch die sich das Deutschtum dort erhalten hat, sind zwei geblieben, wie sie waren: sie grüßten sich in diesen Szeueu. Der Bauer ist ein Bauer geblieben wie sein Better Bnr in Südafrika, eiu dickköpfiger deutscher Baner, der deutsch ist und bleiben will. Ganz anders als in deu Ostseeprovinzen liegt die Sache hier. Hier war und ist das deutsche Volkstum bodenständig. Der Baner hat das erste Wort im Lande gesprochen, er wird auch das letzte sprechen. Auf ihm steht nnsre Hoffnung, daß die deutsche Frage Ostungarns nicht so ganz aussichtslos ist. Und noch versteht er ganz innerlicherweise den Gruß des deutschen Mutterlandes, deutsch - evangelische Vildnng. Die Verbindung ist aufrecht erhalten, nnd gerade in den tiefsten Beziehungen wird sie am kräftigsten gepflegt. An nns ist es, diesen Quell, aus dem dem wackern Volke immer neue Kraft zufließt, offeu zu erhalten und auch unsrerseits den Glauben nicht wegzuwerfen an den Sieg der Treue, an die Wahrheit des Wortes Heinrich von Treitschkes, das Fr. Teutsch dem zweiten Bande derBilder ans der vaterländischen (siebenbürgischen) Geschichte" als einen ans dieser Geschichte gezognen Erfnhrnngssatz znm Motto gesetzt hat:

Noch war kein Volk verlassen, DnS sich nicht selbst verließ.

Archäologische Studienfahrten nach Griechenland

und Kleinasien

von Paul ofitzner (Schluß)

ast Völlig versagt aber die Nachbildung gegenüber den im ganzen zwanzig Meter langen Giebel- nnd Friesreliefs vom Schatz­haus der Knidier, einem ganz hervorragenden, in jeder Hin­sicht nnschktzbarcn Werk ans der Mitte des sechsten Jahr­hunderts, das über die Entwicklung der archaischen Kunst die wichtigsten Aufschlüsse giebt. Der Streit des Herakles und des Apollon um den Dreifuß, der Wettlauf des Pelops und des Önomaos, die Apotheose des