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Der St. Petersburger Hof im Winter 1799/1800
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Die Kaiserin suchte diesen Augenblick zur Wiederherstellung ihres eignen Ein­flusses auszubeuten, iudem sie die Zurückberufung des Fräulein Nelidow vor­schlug und unter Beteuerungen ihrer.Hingebung und Uneigennützigst erklärte, sie wisse sehr wohl, daß sie ihren Gemahl nicht mehr zu fesseln vermöge. Mit dieser Erklärung verband sie die dringende Bitte, Seine Majestät wolle seine Wahl miudestens ans eine seiner würdige Person richten. Zu diesem Zweck schlug sie die alte Freundin Nelidow vor, die denn auch zurückkehrte, alsbald aber erklärte, daß sie nicht mehr bei Hofe erscheinen wollte, und damit Wort hielt. Nichtsdestoweniger ist das alte Verhältnis des Kaisers zur Lapuchin wieder­hergestellt und ihr die Erlaubnis zu der am 8. Februar erfolgten Heirat mit Gagarin erteilt worden. So lagen die Dinge wenigstens bei meiner Abreise von St. Petersberg, wo die Chevalier, Kutaissows Geliebte, mir die bezüglichen Mitteilungen gemacht hat.

(Schluß folgt)

Militärische Randglossen zum Vurenkriege

von Larl von Brnchhausen

>ie frühere Überschrift ließ sich nicht aufrecht erhalten. An den .ersten" Teil des Burenkrieges haben sich ein zweiter und dritter I gefügt, wobei die Grenzlinien nicht überall schars hervortreten. Sollte jeder dieser Teile gleich sorgfältig unter die Lupe ge- nommen werden, so ergäbe das ein dickleibiges Buch. Von einein ^uche darf man eine gewisse Vollständigkeit fordern: hier soll nicht viel mehr " ^ lose aneinander gereihte Aphorismen geboten werden. Zunächst aber mvchten wir einen kurzen Rückblick auf die Kriegsereignisse werfen, die in den frühernRandglossen" noch nicht berührt worden sind. Unter dem Eindruck n Waffenstreckung Cronjes, der Freigabe von Ladysmith und der Besetzung wn Bloemfontein waren die frühern groben Fehler der englischen Heeres- ^ung, soivie die kriegerischen Großthaten der Buren schon in Gefahr, in Ver­gessenheit zu geraten, sodaß es nicht unangebracht erscheint, die Erinnerung aran etwas aufzufrischen. Da mm eine knappe Aufzählung der einzelnen »rgänge allzu trocken ausfallen dürfte, so werden nur sie dadurch zu würzen reben, daß wir die jedesmalige englische Auffassung und Beurteilung der Lage, me sie sich ^ Äußerungen der Presse crgiebt, einflcchten. Es liegt ein ^gentünllicher Humor in dem verblendeten Fehlgreifen der englischen Blätter, ließe , ""^ ^ der schwerwiegendsten Thatsachen nicht belehren