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Maharadschah Dulip Singh.
die zudem Landsleute Leos sind, von sich fern HM. Während ein päpstlicher Nuntius in Berlin eine Möglichkeit, wenigstens ein Wunsch der Kurie ist und wohl auch dem Fürsten Bismarck willkommen oder doch unbedenklich wäre, während ein päpstlicher Gesandter am Hofe von St. James nur deshalb nicht erscheinen kann, weil einige bigotte Mitglieder des Oberhauses einen Beschluß durchsetzten, uach welchem dieser Gesandte kein Geistlicher sein darf, ist der gut katholische König in Rom für den Papst uicht vorhanden. Mit Leo dem Dreizehnten ist eine Ära der Versöhnung angebrochen, die auch diesem durchaus unnatürlichen Verhältnisse ein Ende machen sollte, und es steht bei der Weisheit des jetzigen Pontifex zu hoffen, daß über kurz oder lang der Weg hierzu über alle Hindernisse hinweg gefunden werden wird. Jene Weisheit rechnet mit Interessen und weis; die größeren von den geringeren zn unterscheide», uud die höchsten Interesse» beider Teile, die gegenüber den Staat und Kirche gleich sehr bedrvheuden revolutionären Mächten der Zeit, sind ein und dieselbe».
Nachschrift. Das hier gesagte wird dnrch die vor wenigen Tagen erfolgten ministeriellen Äußerungen im italienischen Parlamente bestätigt, mit denen die Interpellation des Abgeordneten Bvviv beantwortet wurden. Nicht bloß Depretis, sonder» auch Zcmardelli »ud Crispi sind hiernach einer Aussöhnung mit dem Papste grnndsätzlich geneigt, und es handelt sich nur noch um die Bedingungen und Zu? geständnisse.
Maharadschah Dulip ^ingh.
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ir werde» Auge uud Zuugc cm diesen Namen gewöhnen müssen nnd uus das erleichtern, indem wir nns erinnern, daß Nadschah, in welchem Worte die Wurzel von rsx stecken soll, einen Fürsten und Maha (griechisch ^^«c,-) groß bedeutet. Lauge Jahre begegnete man dem Träger des Namens in dem amtlichen Hofbericht und der ausführlicheren Chronik der NorninF ?ost, über die vornehme Welt in England. Eine Conr wäre nicht vollständig gewesen ohne die an Tausend und eiue Nacht erinnernde Erscheinung dieses indischen Fürsten; er wurde auch zu kleine» Hofgesellschafte» »ach Windsvr geladen und fast wie zur Familie gehörend behandelt; man fand ihn unter den Prinzen und Prinzessinnen, welche bei feierlichen Audienzen hinter der Königin in den Thronsaal eintreten. Der Prinz von Wales besuchte ihn auf seinem Landsitz Elveden Hall in Suffolk. Im Publikum wußte man, daß er der Sohn von