Kleinere Mitteilungen.
Die neuesten Pläne znr Veränderung Roms. Man sollte m« die teils beschlossenen, teils in der Ansführung begriffene,, oder schon "d Bcu.ten. welche den Zweck haben. Rom zu einer modernen Stadt zu "'ach ' " gründlich genng nnd branchten nicht noch durch eine neue Zerstörnng vcrmeh und ergänzt zu werden. Die verschieden Gesichtspuukte, unter denen du b - Äffenden Pläne entworfen wurdeu. uahmen bisher nur "u de» Nutzen uud ^ Notwendigkeit Beziehuug. Nnn kann man freilich nnt Recht darüber gerade diZ schöusteu Teile des rönnscheu Trümmerfeldes von R u n s u m Augriff geuonnnen wurden, und darf sich nicht verhehlen, d°ß ^ "ch nwgi ch gewesen wäre. Bauplätze in jeder beliebigen Ausdehnung m Gege d n finde w° keine historische Gestaltung - im architektonischen Smue, - geopfert n w rde suchte; 'aber all die en Ei^enduugeu ftaud denn doch das Ze ke-tsprinzip des Augenblicks gegenüber, dessen Emze he.teu der Beurtulung entziehen Jetzt dagegen tritt plötzlich ein ueuer Gestchtspuutt auf. der sehr wel schlimmer ist als alles bisherige, nämlich der ästhetische.
, So lange einfach gesagt wurde: „Wir brauche» Wohmmgen und müsstn des h°w die Rninen wegränmen." kouute man sich dam.t troM daß d.^^^^ Lebens keine historische Erinnerung verschont; denn sreU'ch macht ^ R°ms andre Existeüzbedingnngeu nötig, als sie der 0°»^ d f K.rche ftaates SU Grunde lagen und die Italiener sind niema s so weck S ^en daß s^e w^ Sauuy Lewald noch unter der Päpstlichen Herrschaf verlangt , Rmn^e Kartoffeläcker verwandeln wollten: hätten sie das ^han, dam . ^ '-der heidnische Kaiser Trajau das christliche Rom ^ben seg^ Wbe Kennerin der Geschichte sagt, indem sie den M°re Aurel auf de M Platze für Trajau und sein Erheben der Hand .m Gestus ^ AlloM °n^^^^^^M Soldaten für eiueu Segeu hält. Aber uuu solleu d.e "Nlfa s°ndsten rande^ b°rgenommeu werden, lediglich zur Verschönerung des Wen D. s st sten^ das letzte, was noch u thu« übrig blieb. u.n Rom ^"^g "t welcher Zartheit dergleichen, geschehe» w.rd, k°n" !^ ' ^ 'neM Un'waudluug der Stadt, wie sie bisher vorgenommen worden st. erlev Ausführung der eiuzel-.eu Maßuahmen kauu naturüch "Z'' , u^ w°hl aber kann betrachtet werdeu. was den nmen P anen zun Opf^ Nach dem am 20. Juui 1832 von stadttsclM ^ den M P ane war für die Citta, Leouiua keine Maßregel voMse^ ° tnis der Peterskirche uud des Petersplatzes zu dem ^ °ß "S ^ Kw.,ch^ 'lben und d"r Engelsbnrg verändert hätte. Jetzt dageg^ ^ der ^ l. '"en alten Napoleonischen? ja schou im siebzehnten ^rhun^ ^?eu auszuführen, 'nämlich die Peterskirche «"d ^" ^ Schon hieraus erkennt u,an das v°Momn.eu Unkuustler.schc was d:e n x Grunde liegt. Was hat es für eiueu Smu eme S ^ "Geltung Au °ge desjenigen Hiutergruudes zu beraubeu, auf >ve chem^ ^ch reckst Z ^ °mmt? Deukt man sich Sankt Peter in emer W ste l-egenv. '
wie heute wirkeu. wo nmu aus meist wnaleu l°"gt? Selbstverständlich >vird dabei wieder der Bewe.sgrnud verwerrer. oay ^renzboten II. 1887.