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Proben deutscher Friedenspoesie aus dem Jahre 1763.
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Preuße.

Man lege denn zu dem Versöhnungsbund Den dresdner Friedensschluß unweigerlich zum Grund. Es sei der Zwietracht That auf immerdar vergessen, Was jeder vor dem Krieg an Land und Volk besessen, Behält er unversehrt, ohn' Abbruch seines Staats....

O e st r e i ch e r.

Ich bin aus Hang zur Ruh zu diesem allen willig. Mein nun versöhnter Feind errieth fast meinen Sinn.

Preuße (zum Sachsen).

Doch ausgedungen sei, daß man in jene Classe

Der Nullitüten nicht auch unsre Wechsel fasse.

Sie werden diesfalls mich nach deren Werth beruhn.

Sachse.

Wenns mein Vermögen will, will ich es redlich thun. Es hat mein' Einkünst' ach! der wilde Krieg verschlungen. Indessen treffen wir deswegen Anordnungen. . . .

> Preuße (zu dem Sachsen).

O ich umarme Sie. Wo wem zuviel geschehn, Wird einer Weisen Zahl beeidet noch zuschn.

Engländer. Ich wünsche, daß der Bund zum spätsten Enkeln währe!

Franzose.

O theur erkaufter Bund, werth einer Engclzähre!

Däne.

Der dreimal Seligste sei immerdar gelobet!

Nun hat in aller Welt die Kricgsgluth ausgetobet.

Quittung.

Von Herrn Nagel aus Berlin durch die Redaction der Grcnzboten den Be­trag von 25 Thalern für die liberal-nationale Vereinigung erhalten zu haben, bescheinigt

Leipzig, den 4. September 1866. Moritz Lorenz.

Verantwortlicher Redacteur: Gustav Freytag. Verlag von F. L. H erdig. Druck von Hüthel Segler (früher C. E. Elbert) in Leipzig.