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Metternichs Bundesproject für Italien : nach Bianchi: Storia della diplomazia piemontese.
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das Gewicht des Staates selbst fast ganz in die Wagschale der östreichischen Interessen legen dies blieb fürs erste der Charakter der piemontesischen Politik.

Die östreichisch Gesinnten in Preußen.

Aus Westfalen.

Vor einiger Zeit brachte die Neue Preußische Zeitung an der Spitze ihres Blattes einen Artikel über die östreichische Partei in Preußen, als deren Führer die Grabows u. s. w. denuncirt wurden. Dabei wurde allerdings die alte Regel, daß wer in einem gläsernen Hause wohnt, nicht mit Steinen werfen soll, zu wenig beachtet; ein solcher Vorwurf hätte anscheinend mit besserem Recht dem Vater der Kreuzzcitungspartei, dem Rundschauer, gemacht werden können, der wenig Tage früher wegen der Solidarität der conservativen Antreffen ein Nachgeben Preußens und ein enges Bündniß mit Oestreich verlangte. Doch jetzt ist die Zeit zu groß für dergleichen Parteivorwürfe. Denn Kreuzritter und Oppositionsmänner stehen neben einander im Feld und sorgen mit gleicher pa­triotischer Wärme für die, welche der Krieg wund geschlagen hat.

Es giebt aber allerdings eine Anzahl vonOestreichern in Preußen", welche nicht aus Abneigung gegen das System, mit dem sie bisher in der inneren Politik ganz einverstanden waren, und nicht aus starrem Festhalten an conservativen Principien, welche sie ohne Bedenken aufzuopfern bereit sind, son­dern aus Vorliebe für dasfromme und biedere" Oestreich, und aus Mangel an Nationalgesühi mit ihrem Herzen auf Seiten Oestreichs jstehen. Dies ist die Partei der ultramontanen Reaction, die man nicht mit der Gesammtheit der preußischen Katholiken, als deren Wortführer sie aufzutreten lieben, verwechseln darf, denn sie steht zu der patriotisch gesinnten Mehrzahl der Katholiken etwa m demselben Verhältniß, wie die Feudalpartei zum Kern der Nation. Die überwiegende Mehrzahl der preußischen Katholiken, insbe­sondere die liberalen Rheinländer und die kampflustigen Schlesier, die Mehr­zahl der katholischen Geistlichen, an ihrer Spitze der neue Erzbischof von Köln, vergessen keinen Augenblick, daß der Kampf mit Oestreich lediglich ein politisch­nationaler ist, und daß die in dem Eldorado der Glaubenseinheit aufgebrachte