33
„So wie das Schiff vorübergeht, Es wohl zu fahren heißt,"
und wenn sie demnächst auch dazu nicht mehr dienen können, dem Museum der Alterthümer werden einverleibt werden. In Anbetracht dieser Umstände zog sich der Hauptmann, nachdem er alles das genau festgestellt hatte, aus der Festung zurück und marschirte gen Koblenz.
Da ich Weiteres nicht zu melden habe, so bitte ich zum Schlüsse den geneigten Leser um Verzeihung, wenn zuweilen in diesen Zeilen etwas auftaucht, das aussieht wie Laune. Ich kann versichern, daß ich das schwere Verhängnis) dieser schicksalsvollen Zeit so tief empfinde, wie einer; aber dennoch würde ich mich aufrichtig freuen, wenn Plaudereien nicht nur mir, sondern auch Ihnen und dem geneigten Leser des Kummers Wolke auf ein Stündchen von der Stirn scherzten, ohne daß dabei die Wahrheit gelitten. Denn ich war bestrebt, nur die Wahrheit zu sagen. Auch die ganze Wahrheit? Lieber Leser, in Kriegszeiten pflegte Till Eulenspiegel, welcher deren erlebt hat, zu sagen: Wer die ganze Wahrheit geigt, dem schlägt man den Fidelbogen ums Maul. Der Rest ist Schweigen.
Die echten Gedichte Michelangelos.
(Schluß.)
(?. (?ug,sti, le riws <Zi NieKölavgelo Luollarroti. Trense 1863. Michelangelo hatte Lorenzo dem Prächtigen zu viel zu verdanken, als daß er nicht dessen ganzem Hause ein Gefühl der Anhänglichkeit hätte bewahren sollen. Beim Tod seines Wohlthäters war er von heftigem Schmerz ergriffen, und als Pietro, Lorenzos Sohn, ihn gleichfalls zu sich rief, leistete er auch ihm gern Dienste. Allein der brausende Uebermuth dieses Fürsten machte kein näheres Verhältniß möglich, und wie es scheint war es die Ahnung von dem über Pietro hereinbrechenden Verhängniß, was Michelangelo eines Tages zu Plötzlicher Flucht aus Florenz bewog. Nach wenigen Wochen folgte wirklich die Flucht Pietros nach. Als Michelangelo im Jabr 1496 zurückkehrte, stand eben Savonarola auf der Höhe seiner Wirksamkeit. Condivi bezeugt uns den Eindruck, welchen die Predigt des Mönchs auf den empfänglichen strengdenkenden