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Die St. Georgsgruppe im berliner Schloßhof und ihr Autor.
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und Vollbringen in der glücklichsten Weise und dem Meister der Amazone wird immerdar in der Geschichte der modernen Bildbauerkunst die ruhmvolle Stellung unbestritten bleiben, welche ihm vor all seinen andern dies eine geniale Werk errungen hat.

Die Salomonischen Schriften.

(Schluß.)

Die Weisheit Salomos.

Das griechisch geschriebene Buch sucht zu erweisen, daß die Weisheit die Quelle alles Guten ist. daß sie zur Unsterblichkeit führt, daß ihre Gegner stets die gebührende Strafe bekommen haben. Als die größte Unweisheit wird in längerer Ausführung der Götzendienst geschildert. Der Glaube an Unsterblich­keit tritt hier sehr lebendig hervor und verstattet dem Verfasser, solche Grund­sätze, wie die im Prediger gelehrten, nach welchen der Mensch den Genuß des Augenblicks als sein einzig Gut betrachten müsse, energisch zu bekämpfen. Beim Lesen des zweiten Capitels kann man sich schwer des Gedankens enthalten, daß der Verfasser gradezu auf das Predigerbuch Bezug nimmt, dem er dann freilich Unrecht thut, wenn er aus der Aufforderung zum Genuß des kurzen Lebens die weitere Aufforderung zum gottlosen Leben folgert.

Die Ideen des Buches sind zum Theil alttestamentlichen, zum Theil grie­chischen Ursprungs. Wir sehen einen starken Einfluß platonischer, zum Theil auch stoischer Gedanken. Der Verfasser ist ein geistvoller Kopf, der fremde Ideen verschiedenen Ursprungs mit eignen auf originelle Weise mischt, aber ich kann nicht läugnen, daß diese Mischung auf mich keinen angenehmen Eindruck macht. Ich kann das Buch nicht so hoch schätzen, wie es in neuerer Zeit durch­gängig geschieht. Neue gesunde Ideen sind doch wenig darin. Wer sich an Philos Seltsamkeiten erfreuen kann, der muß auch an diesem Buch seine Freude haben; aber das ist ein wenig Geschmackssache.

Daß in dem Buche viel Spielendes ist, kann niemand läugnen. Nament- Uch ist hier das Bestreben zu nennen, die Analogie zwischen den Strafen der Heiden und den Segnungen Israels im Einzelnen aus der Geschichte nachzu­weisen. Aehnliches findet sich freilich auch in spätern jüdischen Schriften. Alle-

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