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Das Gespenst der Mainlinie.
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Bürgerrecht erlangen, sondern auch den zuverlässigen Kern einer preußischen Partei in den Kleinstaaten. Der preußische Staat fahre sodann fort, für Deutschland zu handeln, er kräftige sich durch Herstellung von Zucht und Frieden in seinem Innern, er arbeite unverdrossen durch Verträge mit den Einzelstaaten an der praktischen Einigung der Nation." — „Wenn Preußen also unablässig in der That- und Wahrheit eine deutsche Politik führt, dann darf es, sobald wieder einmal in einer großen europäischen Krisis die Grenzen aller Länder wanken, das erlösende Wort aussprechen! Trennung, Unabhängig­keit von Oestreich! an die Kleinstaaten die Forderung stellen: Anschluß an Preußen! und dem großen Vaterlande eine Verfassung geben."

Die St. GeorgsgrnM im berliner Schloßhos und ihr Autor.

Seit diesem Sommer ist die Zahl der öffentlich aufgestellten Monumente, der Bildhauerwerke in Stein und Erz. welche Berlin schmücken, um eine broncene Kolossalgruppe vermehrt, welche in dem Haupthof des königlichen Schlosses ihren Platz gefunden hat. Diese Gruppe stellt den Kampf des heiligen Georg mit dem Drachen dar und ist eine nachgelassene Schöpfung des im März d. I. verstorbenen allbekannten Bildhauers August Kiß. Während seines Lebens hatte sie keine bestimmte Verwendung gefunden. Erst nach seinem Tode ist ihr dieselbe geworden, als die Wittwe des Meisters das riesige Werk dem Staat zum Geschenk machte, mit der Bedingung, ihm eine seiner künstlerischen Be­deutung entsprechende öffentliche Aufstellung zu geben.

Es ist eine hochaufgethürmte Gruppe, aus dem heiligen Streiter auf bäu­mendem Roß und dem fabelhaften Ungethüm des Drachen gebildet. Dieser letztere, ein Thierwesen mit krokodilartigem Leibe, langem in eine Pfeilspitze endenden Schwanz, langem Halse, gänzlich vvrbildlosen, an die der Fledermaus nur ganz allgemein erinnernden Flughäuten und Löwenkrallen an den amphi­bisch gestalteten Beinen, kauert mit dem Bauch auf felsigem Boden, an den seine Hinterfüße sich ankrallen, faucht zurückgeworfnen Halses aus offnem Rachen das Roß an, in dessen Brust er seine ausgereckte linke Klaue geschlagen hat, während er mit der rechten zu neuem Schlage ausholt. Das Pferd macht bäumend einen mächtigen Seitensatz, um sich von dem Griff des Unthiers zu