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Aus Lumleys Theatererinnerungen.
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und durch deutsche Nationallieder, die er dem Componisten mitgetheilt, dessen Erfindungsgabe häufig angeregt habe. Rossini, der während des Congresses zu Verona seineSemiramide" componirte, sei manchmal in einem Privat­zirkel der dort versammelten Staatsmänner erschienen, und habe seine neuesten Melodien vorgespielt.Ich fühle mich noch immer jung." sagte Metternich, der im sechsundachtzigsten Jabr war, zu Lumley,aber mein Gehör verläßt mich, besonders in der Musik, und gewisse Töne klingen mir stets unrein."

Als am letzten Abende der nächsten Saison, die unter andern die erste Aufführung der Hugenotten und noch manchen schönen Erfolg gebracht hatte, der Vorhang niederrauschte, ahnten wenige, daß Benjamin Lumley damit auf­gehört hatte, Director von Her Majestys Theater^ zu sein. Lord Ward, dessen Forderung für rückständige dreivierteljährliche Miethe die verhältnißmäßig geringe Summe von 4000 L. Sterlg. betrug, verfuhr mit solcher Strenge gegen ihn, daß ihm nichts übrigblieb, als den Miethsvertrag und alle seine Ansprüche an das Eigenthum des Theaters dem Gläubiger zu cediren. Am 10. August 1868 übergab er das Institut, nach einunbzwanzigjähriger Direction desselben, an Lord Ward.

Benjamin Lumley schließt seine Reminiscenzen mit einem Rückblick auf die Leistungen des von ihm geleiteten Theaters in dem genannten Zeitraum, und mit Stolz stellt er die stattliche Reihe der Künstlernamen zusammen, die er der englischen Bühne zugeführt, und die Musikwerke, die er zur Darstellung ge­bracht hat. Die Genugthuung, mit welcher er dieses Verzeichniß betrachtete, mußte ihn freilich für endlose Mühen und für manchen empfindlichen Glücks­wechsel schadlos halten.

Der neue Band von Guizots Memoiren.

Mmoirss xour servil I'distoire äe woo tewps rM N. Kuisot.

IvmeVII. 1868.

2.

Als im Jahre 1840 der General Bugeaud zum Generalgouverneur von Algerien ernannt wurde, war der Besitz der Kolonie noch weit davon entfernt, ein gesicherter zu sein. Die Herrschaft der Franzosen reichte, trotz aller mili«