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Der Stand der Dinge in Kurhessen.
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in den Aeußerungen derer, welche von einem Aufgehen in Preußen sprechen, und nicht grade in Aeußerungen von Doktrinären in Kurhessen, sondern von Geschäftsleuten, denen der jetzige kurhessische Geschäftsbetrieb gesundheitsgefährlich wird. Alle sind doch nicht in der Lage auszuwandern!

Der letztere Fall, die Verzweiflung an der Kleinstaaterei, kann natürlich für den Regenten von Kurhcssen nur der weniger erwünschte sein; wenn ihm die Wahl lediglich zwischen zweien bleibt, wird er unbedingt den ersteren nehmen, bei dem er höchstens gewinnen kann und zwar an Popularität und nicht verlieren kann, was doch nicht zu retten ist.

Wird aber der Rechts- und Verwaltungszustand Kurhessens wieder auf den gesetzlichen Stand der Jahre 1848 und 1849 zurückgeführt, dann macht sich die übrige Entwickelung von selbst. Die oben erwähnten Stockungen werden dann verschwinden wie die Spreu vor dem Winde.

Aus Baden.

Ende September.

Seit ich Ihnen zuletzt geschrieben, haben so große und weittragende Vor- gänge auf dem Gebiete der großen Politik die Aufmerksamkeit derjenigen, welche den Entwicklungen des öffentlichen Lebens in Deutschland mit ernsterem An­theil folgen, gefesselt, daß die Bewegung, die sich indeß auch bei uns vollzog, auswärts ziemlich unbeachtet vorübergegangen ist. Wir haben eigentlich weder Recht noch Ursache, darüber zu klagen. Kein Recht; denn die Zeiten sind vorbei, da man einen Kleinstaat berufen glaubte, als Muster und nachahmungswerthes Beispiel dem ganzen deutschen Vaterlande voranzuleuchtcn, und leider auch jene besseren und vernünftigeren, wo wir in Baden glauben durften, mit der Politik unserer liberalen Regierung in ihren Beziehungen zum Lande und zu der deutschen Verfassungsfrage in einem Fahrwasser zu segeln, in das naturgemäß auch die Kiele der übrigen Staatsschiffe und Schifflein hineinsteuern oder hinein­treiben müßten. Keine Ursache; denn wie die Dinge jetzt liegen, ist der beste Wunsch für unsere innern Verhältnisse das archimedische uolits turbare eir- eulos msos! Laßt uns in unserem südwestlichen Winkel Deutschlands unsere Reformen ruhig und ungestört durchführen. Wir wollen kein Musterstaat für

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