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des Buchcs, weil Jona, dessen Geschichte man hier hatte, nach der oben angeführten Stelle aus dem zweiten Buch der Könige in Beziehung zum König Jervbeam dem Zweiten gestanden hatte, wie auch die andern ältesten Propheten deren Zeitalter bekannt war, Hosea und Amos (Joel und Obadja erhielten aus andern Gründen ihre Stellung resp, vor und hinter Amos).
Da das Buch Jona der rein geschichtlichen Auffassung manchen Anstoß bot, so hat man es früher sowohl in der christlichen wie in der jüdischen Kirche vielfach allegorisch gedeutet oder als einen Traum oder eine Vision gefaßt. Die Willkürlichkeit und Verkehrtheit solcher Versuche liegt auf der Hand.*)
Noch ist zu erwähnen, daß man bisweilen in unserm Buche Anklänge an griechische Mythen gefunden hat. Allerdings bieten die Erzählungen von Hesione und Herakles sowie von Andromeda und Perseus besonders in gewissen eigenthümlichen Ausbildungen mehre Vergleichspunkte, doch berühren sie alle nicht das Wesen unsrer Geschichte, und ich möchte sie für zufällig halten. Daß der Verfasser, der doch voraus^shlich in Jerusalem schrieb, den Jona von Joppe, dem Hafenort Jerusalems, abfahren ließ, lag sehr nahe, und er brauchte diesen Ort nicht erst aus einer griechischen oder phönizischen Sage zu nehmen, welche den Mythus von Perseus frühzeitig in Joppe localisirte. Wie dem aber auch sei, vollkommen verkehrt ist es jedenfalls, die Geschichte Jvnas mit babylonischen Mythen zusammenzuhalten.
Die Redefreiheit der Kammern, besonders in Preußen.
Bekanntlich erhob das Herrenhaus in seiner 17. Sitzung am 14. Juni, erregt vornehmlich durch die Reden der Abgeordneten Gneist über die Militärreorganisation, Twesten über die Gerichte in Preußen, Virchxw über den Marineetat, den Antrag des Herrn v. Waldau-Steinhöfel zum Beschlusse: «die königliche Staatsregierung zu ersuchen, innerhalb der Grenzen der bestehenden Gesetze Vorsorge zu treffen, daß Injurien, Verleumdungen und andere verbrecherische Aeußerungen auch dann den allgemeinen Strafgesetzen unterworfen bleiben^ wenn sie von einem Mitgliede der Häuser des Landtages bei einer Berathung in denselben ausgehen". Am Schluß der lebhaften und zum Theil
-) Der geistvollste Versuch dieser Art ist unstreitig die bekannte humoristische Ballade: „Im schwarzen Wallfisch zu Askalon".