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Betrachtungen über den strategischen Werth der russischen Stellung in Polen.
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ehren, und auch gegen die anderen Festungen würde man dieselben sparen können, wenn man sich entschließen wollte, einen Aufruf an die polnische Be­völkerung zu erlassen: eine Maßregel, zu der ich übrigens kaum rathen würde.

Man mag einwenden: die russischen Feldstreitkräfte würden mit den Festungen in Verbindung treten und auf diesen vorbereiteten Schlachtfeldern den Kampf annehmen. Dieser Fall wäre ernst genug, er würde die Entscheidung in die Länge ziehen, dieselbe indeß nicht aufheben. Blutiger und langdauernder, würde der Krieg endlich dennoch zum Ziele führen, denn, um noch einmal zu sagen, was zwanzigsach zuvor gesagt worden ist: Rußland, wie es ist, ohne Reserven von ausreichendem Umfang,, kann nimmermehr an seiner Westgrenze einen Widerstand bis aufs äußerste wagen. Dieses hieße zu viel aufs Spiel stellen. Es bedarf der Einlage seiner Raumverhältnisse, im besonderen seiner unermeß­lichen Dimensionen in die Wagschale der Entscheidung, um auf einen Erfolg rechnen zu können.

Darum ist es meine Ansicht, daß weder Preußen noch Oestreich ein an- griffsweiseö Eindringen in das polnische Befestigungösystem der Russen zu scheuen haben. >

Militärische Landfchaftsbilder aus der Türkei °)

Der Dewnosee.

Der Dewnosee erstreckt sich in einer Ausdehnung von sechs Stunden von Ost nach West, d. l). auS der unmittelbaren Nähe des Meeresstrandcs land­einwärts. Ohne Zweifel war er früher eine schmale, tiefeinschneidende See- bucht, deren Entstehung mit dem vorzeitlichen, unbestritten höher gelegenen Niveau'des Eurin und jenem gewaltigen Flutandrängen in Verbindung zu bringen ist, als dessen Resultat'wir auch den Bosporus zu betrachten haben. Später versandete die Mündung der Bai infolge der vorherrschenden Wind­richtung aus Nordost, welche wiederum eine Konsequenz der über den PontuS hinaus nach dieser Weltgcgend hin offenen, durch kein Gebirge vom Meere ge­schiedenen russischen Steppen ist. Es erhob sich allmälig eine Barre, und letztlich jener schmale, mit Wiesenwachs bedeckte Isthmus, durch welchen der ebenfalls Dewno genannte Abfluß des nunmehrigen LandseeS seinen viel­gewundenen, geschlängelten Laus nimmt.

Die militärische Bedeutung dcö Sees wurde bereits erörtert; eine noch

*> Wir liefern diesmal den rückständigen Theil derLandschastsbildcr" nach, nm nächstens den ferneren Verlauf dieser Mittheilungen ohne weitere Unterbrechung folgen zn lassen.