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Der philosophische Stil.
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in einer spätern Abhandlung einzugehen, sondern nur, um darauf hinzudeuten, wie Unklarheit des Ausdrucks immer mit Unklarheit des Gedankens zusammen­hängt. Einen so hochgebildeten Mann, wie Herr Bischer, wird das physikalische Gesetz gewiß bekannt sein, welches jedem Knaben beim ersten Zeichenunterricht eingeprägt wird. Aber in seiner Eigenschaft als Philosoph fühlt er sich be­rechtigt, um der Classiftcation willen beliebige Kunstausdrücke abstract und bildlich einzuführen, gleichviel ob ihnen ein Begriff entspricht oder nicht. Gegen diesen Unfug der Philosophie müssen wir um so entschiedener in unsrer Zeit Protest erheben, wo sie sich in die concreten Wissenschaften vertieft hat. Früher, wo sich der Philosoph nur in dem luftigen Gebiet der Metaphysik bewegte, konnte man ihm seine Terminologie als Handwerkszeug gelten lassen, da er keinem andern ins Handwerk griff. Wer aber eine Aesthetik schreiben will, die über die metaphysischen Grundbestimmungen hinausgeht, und sich auf die einzelnen Künste bezieht, muß sich der Terminologie fügen, die er schon fertig vorfindet; denn sonst verfehlt er seinen Zweck, bleibt dem Publimm, sür das er zunächst schreibt, unverständlich und läuft selbst Gefahr, sich in gegenstand­lose Abstractionen zu verlieren.

Wir schließen damit für heute unsre Betrachtung. Der nächste Punkt, den wir ins Auge zu fassen haben, ist die sogenannte philosophische Systematik, die Methode der dialektischen Evolution, die Fichte erfunden, Hegel ausge­bildet und aufs Concrete angewandt hat, und die unser Versasser in der Hegelschen Weise fortführt.

Die hannoverschen Finanzen.

W. Lehzen, Hannovers Staatshaushalt, zweiten Theils erste Hälfte.

Als wir vor fast einem Jahr den ersten Theil von Lehzens Arbeit über Hannovers Staatshaushalt zu einer kurzen Skizze der hannoverschen Finanzen benutzten, hofften wir bald in den Stand gesetzt zu sein, der Darstellung der Einnahmen diejenige der Ausgaben gegenüberzustellen. Diese Hoffnung wird jedoch erst jetzt, und auch jetzt nur zur Hälfte erfüllt. Allein um gegen den fleißigen und verdienstvollen Verfasser gerecht zu sein, erinnern wir uns, daß bald nach dem Erscheinen des ersten Theils die Verfassungsfrage seines Staats ohne sein persönliches Zuthun aufs neue in den Vordergrund trat, und daß sein böser Stern ihm das undankbare und mühselige Geschäft übertrug, zwi­schen den schärfsten Gegensätzen zu vermitteln. Nachdem die entscheidende Schlacht geschlagen war, hat er die alte Arbeit mit frischer Lust wieder auf­genommen, und öffnet seinen Landsleuten jetzt, wo abermals ein Budget in