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etwas zurückstehender Bauer, auf den Spateu gestützt, die Hand auf die Schulter des Reiters legt. Die Gruppe ist wohlgeordnet nud charakteristisch in jeder Hinficht. Ueber den Figuren breitet eine Eiche ihre Zweige, das Pferd des Reiters grast uebeubei, hinten erhebt sich die Sternwarte, von der aus so viele Jahre hindurch Bcssel den Nachthimmel beobachtete; die Pappelrcihe ciuer Chaussee, der Schornstein eines Dmnpfbvots, das aufgespannte Segel eines, Segelschiffes deuten ans den wieder ungestörten lebhaften Verkehr.
Kann man nun das Postament nicht betrachten, ohne von einigen Uebcl- ständcn unangenehm berührt zu werden, die zu entfernen nicht überall in der Macht des Künstlers lag, so ist dagegen die Wirkung der vortrefflichen Neiterstainc eine reine nnd nnbeeinträchtigte, um so mehr, da das Postament auch der Masse nach untergeordnet ist, und den Blick nicht znm Nachtheil des Hauptwerkes abziehen und auf sich lenken kann; auf ihr verweilt das Auge am liebsten, und kehrt nm liebsten zu ihr zurücke Das Pferd, ein edles, feuriges Thier, schreitet uicht, sondern steht, aber vor Ungeduld holt eS mit dem rechten Fuß znm Scharren aus, den Kopf etwas gegen den Hals geneigt, die Ohren gespitzt, beißt es in die Zügel und scheint mit weit geöffneten Nüstern zu schnauben. Semen von Kennern sehr gerühmten Bau zu würdigen, bin ich zu wenig sachverständig. Ungezwungen und sicher sitzt der Reiter darauf, die Füße bequem in den Bügeln ruhend, die Rechte leicht auf den Schenkel gestemmt, in der Linken die Zügel. Diese sichere Nnhe deö Reiters cvntrastirt mit der feurigen Ungeduld des Pferdes sehr schön, und zugleich ist die Individualität des Königs hier damit charaktcrifirt; schwerlich konnte er, der „das Calmiren" vor allem liebte, glücklicher aufgefaßt, Zugemessener dargestellt werden. Die GeneralSnniform verdeckt zum Theil der auf der linken Schulter geheftete, vom Rücken in weiten schweren Falten herabwallende Hermelinmantel, das entblößte Haupt ist mit dem Lvrbeerkranz geschmückt. In den wohlbekannten Zügen ist das Gefühl des Sieges von einem milden Ernst "erklärt, der Blick in die Ferne gerichtet, als gingen Vergangenheit nud Zukunft "n seinem innern Gesicht vorüber.
Die Gartenkunst in ihrer geschichtlichen Entwickelung.
2.
Der alte italienische Styl hatte bei seiner Verpflanzung nach dem Norden nugeinein verloren. Anstatt der in Italien gebräuchlichen Kunstwerke von Marmor oder Metall sah mau diesseits der Alpen mit wenigen Ansnahmen Zerrbilder ohne allen Knnstwerth, oder klägliches Blendwerk von Holz oder Blech. Vieles war auch 'n Italien sclion nnd angemessen, was für den Norden nicht zweckmäßig war. Mau