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Englische Literatur : Lord Byron.
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Hölle ist glühender und energischer gemalt, als in Goethe'S Gedicht. Dabei geht seine Phantasie nie so ins Wüste, als z. B. in Shelley'sentfesseltem Pro­metheus", auf den wir noch später zurückkommen, nnd der geradezu aus Gott einen Teusel macht.

Ich übergehe die lediglich rcflectirenden Gedichte, die Klage Lasso's, die Prvphezeihung Dante's, die Ode an Venedig u, s. w. Byrons wirkliches Talent liegt nur in der Schilderung und Empfindung, nicht in der Reflexion. In dem reflectirenden Gedicht haben wir in Schiller ein Muster, mit dem sich kein Dichter irgend einer Nation messen kann.

Wenn ich zum Schluß mich über die Stellung anssprecheu soll, die Byron in der Weltliteratur einnimmt, so darf ich freilich das Krankhafte und Unvoll­kommene seiner Richtuug nicht verkeimen; ich darf nicht verkennen, daß ein großer Theil des Nnhmes, der ihm zu Theil geworden ist, seinen Schwächen angehört, welche zugleich die Schwächen seines Zeitalters waren; aber er hat nicht nur diesem Geist des Zeitalters, diesem irren, ängstlichen Suchen in dem glaubenlosen Laby­rinth des Gedankens, das wir verdammen können, das wir aber in seiuer Existenz und folglich in seiner Berechtigung zur Darstellung anerkennen müssen/ einen Ansdrnck gegeben, wie er seines Gleichen in der neuern Poesie nicht wiederfindet, sondern er hat auch mehr gethan: er hat durch die Kühnheit und Energie seines Geistes die zerstreuten Verirrungen seines Zeitalters gewaltsam zusammengefaßt/ und sie dadurch ihrer Heilung zugeführt. Die Masse der Epigonen, die ihre kärgliche Lampe an seinem Feuer entzündet haben, wird bald vergessen sein, der neue Heros der Poesie dagegen, der ihn in der Entwickelung der Weltliteratur zu ersetzen bestimmt ist, kann nicht mehr in seine Irrthümer verfallen, denn sie sind in ihm in einem classischen Bilde zum Abschluß gekommen. I. S>

Aus dem Münchener Ständehaus«

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Das M i n i st e r i u m.

Nur aufrichtiges, rückhaltloses Eingehen ans den neu erwachten Zeitgeist, welcher alle Schichten der bürgerlichen Gesellschaft durchdringt, nur bereitwillig Untervrdnnng »nter die Beschlüsse der constituirenden Nationalversammlung der Ceutralgewalt vermag die Mittel zu gewähren, dauernde Ruhe und na haltigen Wohlstand dem Deutschen Volke zu sichern; die Kammer der Abgeor ' ncten erkennt daher auch insbesondere die Gesetzeskraft der Deutschen Grnndrcch e,