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Der Deutsche Roman des 18. Jahrhunderts in seinem Verhältnis zum Christenthum : von Joseph Freiherr v. Eichendorff.
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auf die Apvstel des modernen Katholicismus, ans die Romantiker selbst ein­geht, so geschieht das immer nur in der Weise, als ob die Frivolität derselben und ihre Gleichartigkeit gegen den eigentlichen Inhalt des Princips nur ein Abfall voil ihrem ursprünglichen Streben gewesen sei, während sie doch in dem Wesen desselben lag, und mit ihm unmittelbar zusammenfällt. Ja, wenn Eichen- dorff weiter ginge, so würde er erkennen, wie sich in seiner eigenen Dichtung und seiner eigenen Kritik die Spuren jener Frivolität auffinden, jener über Alles hinaus seienden Ironie, die er an den Uebrigen mit Recht tadelt.

Ans dieser Betrachtung crgiebt es sich von selbst, daß eigentlich in seiner Kritik der Zufall waltet, daß mau auch bei den richtigen, feinen und treffenden Bemerkungen, die sich uicht selten bei ihm vorfinden, immer daö Gefühl hat, er habe an der nämlichen Stelle auch etwas Unrichtiges nnd Unpassendes sagen können. Sie ist zwar ernster gehalten und inhaltreicher, als die Juugdcutsche Heiue'sche, aber im Wesen doch nicht vou ihr verschieden. Die Hauptsache ist immer der Geist, den der Kritiker entwickelt, sein Witz, sein Scharfsinn und >cin Pathos, nicht die Gerechtigkeit gegen die Erscheinnngen, nicht jene unbefan­gene Objectivität, die er doch selber als Princip der Dichtung prvclamirt.

Was aber dieses Princip betrifft, so müssen wir ihm beipflichten. Zwar finden wir die Festigkeit in den Charakteren, die Sicherheit in den sittlichen Grundsätzen und die Uncrschütterlichkeit des Glaubens nicht, wie er, in der alleinseligmachenden Kirche: wir halten vielmehr den absoluten Protestantismus für deu einzigen Weg, 5U dieser objectiven Sicherheit zu gelange», allein an sich sind diese Ideale auch "usre Ideale, uud wir müssen daher bis ans einen gewissen Grad jeden anch noch ^' fehlerhaften Versuch, auö der Unbestimmtheit, der Zerfahrenheit und der sie­ben Unklarheit nnsrcö maßlosen SubjectiviSmnS herauszukommen, mit Theil- ""hme verfolgen. I- S-

Das Mmwpvlwcsen m Rußland.

Die Behanptnng, daß die Nnsstsche Negiernng mehr als irgend eine cnldre Gewerbe nnd ^ndel ans ihrem Gebiete emporhebe, ist anch m uuseu Dentsch.n Leitungen, die sich sonst eben nicht sehr nm die Russische WirtlMM knmmern. «Nd daher nicht für Miethlinge gehalten werde., können, oft gesunde,, worden Nur vor wenigen Wochen erst sagte eine Prenßische Zeitnng: Wenn man Hau el ""d Gewerbe als die Grnndlage des Wohlstandes, nnd den Wohlstand als le Grundlage des Völkerglückes betrachte, dann aber Nordamerika wegen se.ucr Ve- »ünstignng dieser Glücköbasis preise, so müsse man doch wol Rußland, um gerecht

Grenzbotcn. IV. -ILü-l.