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den verschiedensten Metamorphosen den Nationalismus bekämpft hat. Auch sie hat eine beliebige Summe von Dogmen, die ihrer Stimmuug convenirteu, unit dem ausschließlichen Stempel des specifisch Christlichen bezeichnet; anch sie hat die Kunst der Zurechtmacherei mit großem Eiser getrieben; auch sie hat das thatsächliche Verhältniß einer außer ihr bestehenden, sehr weit verbreiteten irreligiösen Gesinnung entweder ignorirt, oder als eine blos zufällige, zum Theil böswillige Verirrnng bezeichnet. — Wir haben nnö in unsrer religiösen Kritik so gehalten, daß wir die historische Erscheinung des Christenthums mit derselben Objectivität, wie jede andere historische Erscheinung, zu zergliedern suchten, daß wir in Beziehung aus die Logik so verfuhren, als wäre keine christliche Voraussetzung vorhanden, daß wir dagegen in der Anerkennung des gegenwärtigen Christenthums uud seiner Formen wie mit einer nicht wcgzuläugnenden Thatsache rechneten. — In der Aufklärung erkennen wir keine Schrauke uud keine Bedingung an; wir halten das Gesetz der Vernnnst für allgemein und unbedingt, und gestatten keine Ausnahme. Dagegen wollen wir die historische Welt nicht nach den Sätzen der Logik construiren, sondern nach ihrer eigenen Natur behandeln. Für uns ist weder das Wort noch die Tradition eine Autorität; wir werden aber nicht läugnen, daß sie es sür Viele siud, und wir werden in dieser cvncreteu Welt der Erscheinung an Charakteren, wie Jeremias Gotthelf, Verstandeöansichten und Gefühlsrich- tuugcn, die für uns einem überwundenen Standpunkt angehören, nicht nnr psychologisch zu begreifen, souderu auch iu ihrem geschichtlichen, freilich bedingten Recht anzuerkennen streben, so wie wir iu der Politik die Ungleichheit der Menschen und ihre verschiedenen sittlichen Voraussetzungen als Factoreu unsrer Rechnung betrachte».
Unsre Leser mögen es uns verzeihen, wenn wir uns in dieser Episode ausnahmsweise mit uns selbst beschäftigt haben. Wir gehen sofort auf die objective concrete Welt über, die unser eigentlicher Gegenstand ist.
L Ä z r M «: ß A r v s.
Dieser erste, und" mu' die Bildung nud Organisation der Ungarischen Armee hochverdiente Kriegsminister nnd Feldmarschalllieutenant, ist neben Kossuth, Görgei und Bem die inMessauteste.Erscheinung, welche die Ungarische Nevvlutionsepoche hervorbrachte. Ueber sein früheres Leben ist bisher nnr so viel bekannt, dcch er, im Bacser Comitat von adeligen Magyarischen Aeltern geboren, schon in früher Jugend in den Militairstaud trat, wo er allmälig bis zum Range eines Obersten avancirte, welche Charge er im März 1-848 bei dem Hußarenregjment „König von Sardinien" - jetzt „Nadetzky" - bekleidete, und im Italienischen Feldznge