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Correspondenz und Notizen.
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sich, seiner besser» Ueberzeugung entgegen, durch Ehrgeiz und einen Zug zu terrorisi- rcnder Gewalt hincinrcißcn lassen, und er gehört daher untrennbar zur Regierung seit November 18-18. Das Urtheil des Präger Politikers über das Gesammtministcrium trifft also auch Bach, und darin stimmen wir nnd ganz Oestreich mit ihm übcrein.

Literatnrblatt dsr Grenzboten.

i^ü« «e>>t i>,;cl>v8 en^ititux von Eugen Suc. Als der Constitutionel in seinem Feuilleton den ewigen Juden eröffnete, kündigte er dem Publikum an, daß er die litcrarischc Thätigkeit des Herrn Tue auf längere Zeit für sich gewonnen habe, und daß er, gegen die Sitte, in der Lage sei, von dem nächstfolgenden Roman den Ti­tel anzugeben: die sieben Todsünden. Dieses Vorhaben wurde zwar aufgehalten durch Martin daö Findelkind," welches einen noch längeren Raum in Anspruch nahm, als die beiden Tendcnzrvmane, dann durch den Proceß zwischen der Redaction und dem be­rühmten Fcuillctouisten. Jetzt ist es soweit ausgeführt, daß wenigstens 5 Todsünden vor nus liegen: Stolz, Neid, Zorn, Wollust und Faulheit. Die Gefräßigkeit folgt nach. Die Tendenz dieser kleinen Novellen, die sonst in keinem Zusammenhange stehen, ist die socialistische: nämlich nachzuweisen, wie daS Christenthum mit Unrecht in jenen Kräften des menschlichen Gemüths, die freilich oft genug zn schlimmen Resultaten füh­ren, das absolut Böse gesucht habe; wie es nur nöthig sei, sie an den rechten Ort zu stellen, um sie znm Besten der menschlichen Gesellschaft zu verwerthen. Bekanntlich ist dieses auch das leitende Princip in Fourrier's System. Er findet z. B., daß die Ungezogenheit, die Neigung der Gassenjungen, sich zusammenzurotten nnd im Dreck zu wälzen, nur der leitenden Hand bedürfe, um sich in ein Moment der Cultur zu ver­wandeln. Der Gesellschaft liegt nämlich daran, daß die Straßen, die Gassen, die Cloakc u. s. w. von Zeit zu Zeit vom Schmutz gereinigt werden; da nun die meisten Menschen für dieses Geschäft nicht die nöthige Begeisterung mitbringen dürften, und da vhne Liebe zur Sache keine Thätigkeit gedeiht, so müsse der Staat sehr froh dar­über sein, der Lust dieser jungen Bürgec durch sein Bedürfniß entgegen zu kommen. Man müsse, was sonst in der Meinung als schimpflich gölten, zu einer Ehrensache ma­chen; die Buben iu reguläre Horden abtheilen, an die Spitze einer jeden einen Chan stellen wahrscheinlich den schmutzigsten, nnd diesem das PrädicatGroßmüthigster," den Ehrenplatz am Altar des Vaterlandes, und den Vortritt bei allen öffentlichen Pro- cessionen zuerkennen. Der gute Socialist vergißt nur dabei, daß das Wesen der Ungezo­genheit nicht in dem Material liegt, an welchem man seinen Muthwillen ausübt, son­dern in der Freude am Zweckwidrigen, daß wenn man dieser Beschäftigung einen Zweck gibt, die Freude daran augenblicklich aufhört. Es ist das derselbe Fall mit dem Ver­such, in das Spiel dcr Kinder ein Moment des öffentlichen Nutzens, wie Fourncr es will, oder ein Moment dcr Erziehung zu bringen, wie es in unsern Tagen die sogenannten Kindergärten versuchen. Mit dem Aufheben der Zwecklosigkeit, dcr freien Willkür wird auch die Lust am Spiel verkümmert.

Die Methode unscrs Dichters ist sehr einfach. In der Novelle z. B., die vom Zorn handelt, findet sich ein Gcrichtsasscssor in dcr unangenehmen Lage, durch die Bcr- serkerwuth, die ihn von Zeit zu Zeit anwandelt, sich sehr erhebliche Verstöße gegen die Gravität seiner amtlichen Stellung zu' Schulden kommen zu lassen. Er ohrfeigt,