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am folgenden Tage auch die Brigaden Kalliany und Stutlerheim zn ihm gestoßen waren, entspann sich ein sehr heißer Kampf mit den Feinden, die alle ihre Truppen aus der Umgegend zusammengezogen hatten, und unter Bem's persönlicher Leitung standen. Bcm uahm nach einander 3 sehr seste Stellungen, wurde aus allen durch das unwiderstehliche Anstürmen der Ocstrcicher geworfen, vermochte auch in Medwisch sich nicht länger zu halten und gab endlich seinem Heere Befehl, sich uach Vasarhclv uud Schäßburg zurückzuziehen. Am 4. März war Pnchner wieder im Besitz von Medwisch.
Durch die Einnahme dieser Stadt war zwar ein großer Theil des Sachsenlandes vom Feiude gesäubert und die znr Bedrohung Vasarhelys äußerst wichtige Kockcllinie gewvuneu worden: allein erst mit der Besetzung Schäßburgs konnte man das Sachseulaud gauz aus den Händen des Feindes gerettet betrachten. Während also Puchner von Medwisch ans zur Wiedcreroberung Schäßburgs die geeigneten Maßregeln traf und Hermanustadt sich dem fröhlichsten Jubel über die Siege des Heeres überließ, brütete Bem in Vasarhely über einen neuen kühnen Streich und erschien plötzlich am Uten früh nach einem Marsch von 28 Stuuden um die liuke Flanke Puchners vor Hermanustadt. Die russische Besatzung — 3V00 Manu unter Oberst Skariatin — schlug sich vom Morgen bis zum Abend, in der Hoffnung, Puchuer würde zum Entsatz der Stadt herbeieilen. Da jedoch bis spät Abeuds keine Hilfe erschien uud die Häuser vom Feind in Brand gesteckt wurden, verließ Skariatin Hermannstadt uud gab es dem grausamsten der Feinde preis, der darin Gräuel uud Schandthaten verübte, wie sie nur ein barbarisches Zeitalter kenut. Trotz der Verwegenheit dieses Znges hat Bem seinen Zweck, die Nüssen aus dem Lande zu jagen, doch nicht erreicht, denn von Hermannstadt bis Zur Grenze gibt es noch manche Stellung, in welcher sich die Nüssen gegen eine ^hufache Uebermacht vertheidigen könne», bis ihnen aus der Walachei Hilfe geschickt wird. Gelingt es dann noch Puchuer, Bem im Rücken zu fassen, so ist Niederlage des magyarischen Heeres so gut als gewiß.
Zur politischen Sprache und Literatur in -Oestreich.
Erwiderung an Dr. Adolph Pinkas von Dr. Joseph Alex. Helsert. — Wien, Karl Gerold n. Sohn 1 849.
Wer kennt nicht die Briefe des Engländers Jnnius, des großen Unbekannten! ^st es doch, als wäre der Geist des brittischen Volkes in diesen Briefen selbst ZU Worte gekommen. Nnr nach dem Tagewerk einer ruhmvollen Geschichte kann sich ein Volk in einer so gediegenen Prosa cmssprcchcn, während es in der vor-