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Skizzen aus der Schweiz. I.
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Skizzen aus der Schweiz ).

I.

Anfangs Januar.

DaS Geräusch der Waffen ist verhallt; kaum klirrt es noch hier und da in den „bösen Sieben", wenn eidgenössische Soldaten und sonderbündische Bauern ans dem Tanzboden — nach alter Väter Weise — sich in die Haare gerathen. Bald wird auch, wenn die Silberlinge geliefert oder für spätere Zahlung bei der Tagsatzung Frist ausgewirkt ist, in deu idyllischen Hirtenthälern das Rasseln der Sporen und Degen verstummt seiu. Das Neujahr ist da, die Tagsatzungsherren sind heimgegangen, um nach so langer Abwesenheit, nach so schwerer Arbeit im Schooß der Familie wieder einmal ansznrnhen, um zu „ueujcchren." Selbst das zwei­schneidige Schwert der Nede klingt nicht mehr, und die nenangelangten Gesandten aus den regenerirten sieben Cantonen haben noch Zeit, das Terrain, auf dem sie ihre zum Theil ungewohnten Bewegungen machen sollen, vorläufig mit Muße zu stndiren. Wie? sie ziehen heim, die Tagherren? und doch hat der diplomatische Zeus im österreichischen Beobachter gedonnert nud geblitzt, daß es in den Alpen widerhallte! Ja, sie gehen heim, ruhig und guter Dinge, im Bewußtsein, Recht gethan und Niemand gescheut zu haben. So wird mcm's auch ferner halten. Glaubtet ihr, das Sicgesfest der Eidgenossen werde ein politisches Lapithen- fest werden? Man werde wie nach den Bnrgnnderkriegen sich schnöd' zerflei­schen — wegen der Beute? Vorläufig, ihr nnglückweissagenden Raben, ist keine Aussicht dazu da. Sollten Elemente der Uneinigkeit vorhanden, sollten die Tag­herren, wie es in ihrem Schvvße selbst ausgesprochen worden ist, nicht in der rechten Verfassung sein, der Schweiz eine nene Verfassung zu geben, nun, man befolgt den Rath James Fazy's von Genf, man geht wieder nnter's Volk, Jeder zu den Seinen, um sich wieder durch den Volksgeist zu stärken, ,<>tiemi»ei' ^-»»8 I'v8s>iit «los zwnulittimis. Und das Volk selbst hat jetzt so schone Muße, während der heitern Neujahrzeit (Weihnachten wird hier so gnt wie gar nicht ge­feiert, man zieht das mehr politische Fest dem specifisch christlichen nach französi­scher Weise vor) sich Vergangenes und Kommendes lebendig vor Augen zu stellen.

*) Das nachfolgende Tagebuch, in der Mitte der Begebenheiten ausgezeichnet, wird seiner Frische und Anschaulichkeit wegen auch nach Beendigung des eigentlichen Kampfes von In­teresse sein. D. Red. l«is. I. B°. N