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Hannöversche Skizzen.
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Hannöversche Skizze«.

Es gab eine Zeit, und sie liegt uns nicht sehr fern, da war das Königreich Hannover eines derjenigen Länder unseres deutschen Bundes, aus welches man allgemein mit Hoffnung, ja selbst mit einigem Stolz blicken konnte. Im ruhigen, aber kräftigen und auf dem festen Boden des Gesetzes fußenden Widerstand schien ein Volk das behaupten zu wollen, worauf es ein heiliges Recht hatte, nnd kein Mittel schien hinreichend zu sein, nm es von jener schönen Bahn verdrängen zu können. Sieben Professoren von jener einst so hochberühmten, jetzt so sehr ge­sunkenen Universität Göttingen, verließen Haus und Heerd und zerstreuten sich in alle Ganen unseres Vaterlandes, damit sie ihrer Ueberzeugung nicht untren zu werden brauchten, feurige Kämpen, die mit dem blitzenden Schwert ihrer Rede die Verfassung zu vertheidigen vermochten, sandte das Volk in seine zweite Kam­mer, dort dieselbe zu schützen, und mit Theilnahme folgte das ganze gebildete Deutschland den Verhandlungen derselben. Damals war der hanuöversche Land­tag mit der bedeutendste, den wir besaßen, seine Opposition die kräftigste, festeste, an hervorragenden Talenten zahlreichste, und was am Wichtigsten ist, am Festesten iin Volke selbst wurzelnde. Viel reges politisches Leben herrschte in allen Kreisen des Volkes, ein reger Drang nach zeitgemäßem Fortschritt machte sich überall be­merkbar. Hannover war dem Norden Deutschlands damals, was Baden jetzt noch dem Süden desselben geblieben, ein Land, was in seiner politischeu Entwickelung den Nachbarn vorausging, was man mit Recht ihnen als Mnster aufstellen konnte. Es war dies zwar eine unruhige, an mancherlei unangenehmen Verwickelungen nicht arme, und mit verschiedenen Bedrückungen überhäufte, aber dennoch in ihrer Gesammtheit schöne, wohl wieder zurückznersehnende Zeit, nnd hätte ihr Ende nur einigermaßen ihrem Ansang entsprochen, hätte man nur noch etwas länger darin fortgefahren, worin man so gut begonnen, wahrlich das Land hätte Ursache ge­habt, für alle ferne Zukunft stolz darauf sein, mit Recht darauf hinweisen zu kön­nen. Schöne Früchte wären den harten Mühen gefolgt. Hannover hätte mit das am Weitesten ausgebildetste, am Tiefsten alle Glieder des Volkes durchdrin­gende constitutionelle Leben erhalten, und sein Einfluß wäre von unberechenbarer Wirkung aus daS ganze übrige Norddeutschland geworden. Und nun, was ist