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Das Mädchen aus der Fremde : nach Schiller.
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Das Mädchen aus der Fremde.

Nach Schiller.

In einem Thal voll frommer Hirten Erschien im lctzvergangnen Jahr,

Als noch die Fledermäuse schwirrten, Ein Mädchen keck und sonderbar.

Sie war in Landsfeld nicht geboren, Man wußte wohl woher sie kam;

Doch schnell verschwand der große Zoren, Sobald der Abel Abschied nahm.

Bereitpeitschend war ihre Nähe,

Doch Manchem that sie nichts zu leid,

Denn keine Würde, keine Höhe Entfernte die Vertraulichkeit.

Sie brachte Spitzen mit und Kleider, Geborgt ans einer andern Flur,

Von einem gläubigeren Schneider, In der parisischen Natur.

Sie theilte Jedem eine Gabe,

Dem Feigen (Ohr), dem Stüber aus, Der Jüngling und der Greis am Stäbe,

Ein Jeder ging verblüfft nach Haus.