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Tagebuch.
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T A g e b u clj

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Dir Philosophie »nid das <<zechenthum.

In den Flegeljahrcn des deutschen Nationalbewußtseins indcn Jahren 1810182öwar° sen die Söhne Hcrrmann's und Thnsuelda's den französischen Frack uud die Weste von sich, sie gingen mit offener Brust und wallendem Haupthaar ans den Straßen; sie sangen Lieder von der deutschen Treue und dem wälschen Trng, sie schwärmten gleichzeitig für Wodan und den lieben Gott, sie ließen Staatsgcspräche von ihren Lippen schallen und legten sich auf ein Sonderlingsbetragcn. Als Deutsch wurde verehrt, was zu verrückt war, um von civi» lisirten Nationen getrieben zu werden. Manchvergötterter Waldteufel" sang dem staunenden Volk seinen Dithyrambus über die rohen Kastanien vor, die den Verlornen Stand der Unschuld und Natur den abgefallenen Wodansl'ricgern wiedergeben sollten.

Seitdem ist die Nation älter geworden, und hat sich ihres Rausches geschämt. Einen Lappen nach dem andern von der alten nationalen Harlekinsmaske hat sie fallen lassen: sie flucht nicht mehr aus Voltaire, sie kämmt sich die Haare, sie will nicht mehr den Elsaß erobern, sie will nicht mehr den flachsbärtigen Barbarossa aus seiner unter' irdischen Ruhestätte heraufbeschworen. Noch immer fliegen die Raben um den Kysshäii' ser, aber das Volk achtet ihrer nicht mehr.

Die Romantik, welche die deutschen Völker von sich geworfen, wird aber von ihren Nachbarn begierig aufgegriffen. Die Nordlandsrecken halten patriotische Trinkgelage am ^"ud, und verschwören sich in unschuldsvollem Weinrausch: Skandinaviens Einheit w'ednhcrzustollen, während unter den slavischen Völkern Männer hervortreten und sich ^ ^"'^ werfen vor dem weißen Czaar und zu ihm beten: Väterchen, laß deine ' m!"^ ""ser» Rücken fallen, denn wir sehnen uns nach nationalen Striemen.

" ""rd j dm späteren Jahrhunderten nicht glauben, daß es in allen Pro- mzen,lavischcr Abstammung Menschen gegeben ich will nicht sagen Parteien ine steh unter die Herrschaft der Kosaken stellen wollten, nur um einnationales" Re­giment zu ^e....^ ^!ch ist es so.

^ ^er HansUwiz,,^g ^ s^Mch schnell genug verraucht; uicht so die Romantik des slaventhumcs. Wir hin den modernen Czechomancn die nämlichen Erscheinun­

gen, die uns m der Erinnerung an unsere eigenen Flegeljahre belästigen. Der Unter, schied ist nur, daß die Deutschen doch etwas voraus hatten eine gebildete Sprache, eine reiche Literatur, die gerade in ihrer vollsten Blüthe war, die mit keiner anderen den Wettstreit scheuen durste. Wenn die Deutschen in ihrem forcirten Enthusiasmus die Sprache des verhaßten Feindes und seine gotteslästerlichen Schriftsteller aus ihrer Mitte

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