Fra»» Kartoffel.
Ich weiß ein stattlich großes Haus, DaS ist bewohnt von vielen Leuten, Sie gehen drinnen ein und auö Seit OlymS uralt-grauen Zeiten.
Drin wird geweint und wird gelacht, Drin hört man jubeln, singen, klagen; Drin wechseln ab gleich Tag und Nacht DaS frohe Glück mit trüben Plagen.
Im weiten Hause hat hantiert, Gekocht, gebacken und gebraten, Den Tisch gedeckt und aufservirt Den frühen Gästen und den spaten
Ein altes Mütterlein bekannt Als fromme Magd aus alten Zeiten, Und Frau Kartoffel nur genannt Bet allen HauS- und Nachbarsleuten.
ES war ein stilles Mütterlein, Stets ohne prunkendes Geschmeide, ES mochte nur zufrieden sein Mit seinem schlichten Alltagskleide.
Und unbeachtet, ungeehrt, Und oft verspottet, oft vergessen,