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Die erste Eisenbahnreise von Wien nach Prag.
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Die

erste Eifenbahnreise

von

Wien nach Prag.

Aus Wien.

Erwarten Sie von mir keine Erörterung der Frage, ob Eisen­bahnen eine Wohlthat für die Menschheit seien oder nicht. Ich gebe Ihnen auch keine technische Beschreibung des neuen wunderbaren Werkes, denn erstens bin ich kein Techniker, zweitens sind Sie auch keiner, drittens müßte selbst ein Techniker, der eine genaue Detailbeschreibung der Bahn liiern wollte, nicht aus ihr dahin ge­flogen, sondern vielleicht Wochen lang auf, neben und unter ihr be­dächtig gewandelt sein; viertens kann, wer über Trace, Situation, Längcnprofil, Wegübersetznngen, Viaducte, Durchlässe, Brücken, Tun­nels und Bahnhöfe dieser Staatseisenbahn umständliche Belehrung Wünscht, diese in dem schön ausgestatteten Buche von Förster nnd Demarteau finden, welches jedem Gaste der Eröffnungsfahrt in Oll- mütz überreicht worden ist, ein eben so willkommener Wegweiser als freundliches Andenken an die Tage vom 19. bis 23, August 1845. Ich bringe Ihnen nichts als dasjenige, was der Vielschreiber Alex­ander Dumas bei seinen Landsleutcn zuerst unter dem Titel: Im-, nressiovZ <Io vo^sF« eingeführt hat, nur mit dem Unterschiede, daß ich die Empfindungen, welche ich Ihnen mittheile, wirklich an Ort und Stelle hatte, während Dumas manche seiner Reisen, namentlich die durch die Wüste von Suez, gemacht haben soll ohne aus seiner Stube in Paris herauszukommen.

Der Leopoldsberg, dem Wiener historisch und sozial bedeutend, sah im Morgenglanze des 19. August eine lange Reihe Waggons,