Spanische Buchhändler und spanisches
Bücherwefen.
Ein spanischer Buchhändler ist für den eifrigen Vüchersammler eine eben so seltsame als unerquickliche Erscheinung. Er sitzt hinter seinen Pergamentbänden verschanzt, gleichgültig wie ein Türke, und sein größtes Vergnügen besteht darin, mit Geistlichen und Mönchen zu rauchen und zu plaudern, — d. h. so lange es noch Mönche in Spanien gab, denn sie waren beinahe die einzigen Bücherkäufer. Er thut gerade, als ob er der Verfasser oder Sammler, keineswegs aber der Verkäufer seiner Bücher wäre und beachtet kaum den Eintritt eines Fremden in seinen Laden. Auch weiß er nicht, was er vorräthig hat; er besitzt keinen Katalog und giebt sich kaum die Mühe, den Arm nach einem Buche auszustrecken, das man ihm andeutet; er führt keine Bücher anderer Buchhändler, sendet nicht darnach aus und kann kaum bewogen werden, zu sagen, wo solche zu bekommen sind. Er denkt nicht daran, den Rabatt zu verdienen, indem er ein Buch holen ließe, ja er würde sich nicht rühren, und wenn er fünfundzwanzig Hundert anstatt fünfundzwanzig Prozent Rabatt erhalten könnte. Jetzt, da mehr Bücher eingeführt werden können, ist das xenu8 m'lilionnlii, um ein weniges aufmerksamer geworden. Wenn wir, zu Ferdinand's VII. Zeiten, bisweilen grün genug waren, dem Buchhändler den höchst unverständigen Vorschlag zu machen, uns eiu Buch zu besorgen, so waren wir sicher, die Antwort zn erhalten: „^II lttiv! Ich muß meinen Laden hüten; ihr habt nichts weiter zu thun, als in den Straßen umherzuschlendern!" — t«;»Ao Piv ^uinlliu- 1^ tieiiila, Vmd. vstii c»ri'l«zi»Iu !<»« tütllez.
Wenn der spanische Buchhändler einmal zufällig keinen Besuch und gerade die Laune hat, artig zu sein gegen einen Kunden, der