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Tagebuch.
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182
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T a g e b u clj.

i.

A»S Berlin. I.

Die zweite Generalversammlung des Berliner kocalvcreiiiö.

Es ist in diesen Blättern, wie in allen Zeitungen mehrfach des Berliner Localvereins für das Wohl der arbeitenden Klassen" Er­wähnung gethan, und es dürfte bei der unbestreitbaren Wichtigkeit des Gegenstandes den Lesern nicht unwillkommen sein, über den Ver­lauf der statutarischen Berathungen das Nähere zu vernehmen. Die Verhandlungen sind zwar keineswegs zu Ende geführt, aber das bis­her gewonnene Resultat derselben genügt, um über den in der Ver­sammlung herrschenden Geist ein Urtheil fällen zu können und ein Bild seines ganzen Wesens zu entwerfen. Das provisorische Eomit«>, welches theils von der ersten Generalversammlung am M. November vorigen Jahres erwählt worden war, theils sich selbst weiter ergänzte, hatte bekanntlich den Auftrag, die Statuten des Vereins zu entwer­fen und den Entwurf dann in einer zweiten Generalversammlung zur Debatte zu bringen. Schon wahrend seiner Berathungen wurden manche Gerüchte über das Comite im Publicum laut, die die Augen und Erwartungen Aller auf das Verfahren der Generalversammlung lenken mußten. So war ein Mitglied des Comites plötzlich aus demselben ausgeschieden und hatte öffentlich und ausdrücklich in hiesigen Zeitun­gen erklärt, daß es an den Sitzungen desjetzigen Comites" keinen Theil mehr nehmen könne. Auch verlautete von absonderlicher Einwirkung desEcntralvcreins für Preußen", für den sich eben keine allzugrofien Sympathien kund geben, so wie von gewissen Concessionen den Behörden gegenüber. Diese Dinge waren nur geeignet, das In­teresse für die Generalversammlung zu steigern. Nach einem Verlauf von sechs Wochen erhielten endlich die Mitglieder den Statutenent­wurf und die Bekanntmachung, daß die Generalversammlung am fol-