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Rubens in seiner Heimath.
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Rubens in feiner Heimath.

Die alten HandcWbande, welche während dreicrJahr- Hunderte Antwerpen und Köln vereinigten, sind nicht die einzigen Titel, auf welche diese beiden Städte sich berufen können, um Schwestern genannt zu werden. Die Kunst hat sie beide veredelt und wenn Köln sich rühmt, die Wiege Rubens' gewesen zu sein, so ist Ant­werpen stolz darauf, sein Grab zu bewahren."

Worte des belgischen Ministers DcchmnpS bei Eröffnung der belgisch-rheinischen Eisenbahn im Sptbr. Iti-iZ.

Ueber dem Haupte der SOadt Antwerpen sind die Stürme der Zeit heftig hinwcggcrauscht; aus ihrer Mauerkrone haben sie die goldncn Reife ihrer Weltbedeutung auf lange Jahre fortgerissen; ein Kranz allein ist ihr stets geblieben, die Kunst, Jene fünftausend Kaufleute, die in frühern Zeiten zweimal des Tags an der Ant- werpner Börse sich versammelten und daS Schicksal des Welthandels mit weithin greifenden Händen leitete», haben die Jahre 1585 und 1880 auseinander gesprengt; jene Riesenwerstcn, wodurch Napoleon den Hafen von Antwerpen zum Herrscher der nordischen Meere, zum Ucberwinder und Zerstörer der Se«Herrschaft Altenglands erheben wollte, habeir die Tractate von 1814 vernichtet; aber jene friedlichen Wunder, jene ftillleuchtenden Schätze, womit die Akademie von St, LucaS die Stadt erfüllte, sind damrnd geblieben. Einige stille Männer haben den Ruhm der Stadt fester erhalten, als all das Gold seiner Kaufleute und alle die Schöpfungen des gewaltigen Kaisers; Männer, von denen die Geschichte Nichts zu erzählen weiß, als: sie wurden geboren, malten und starben.

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