Friedliche Meisen in Spanien»
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Ankunft in Madrid. — R.lnl'eitaktik. — Der Pr-ido und Js.ibcN.i N. — Persidie der WSrtcrbüch«» nnd spanische« Vi«. -—. Theater, XSnz« nnd Sttergefrcht». — Kirchen und Mnsecn, — Der Bncn jlictirv nnd Lei Fturida.
Mehrere Tage und Nächte hindurch warm wir schon in unser» rollenden Kasten umhcrgcschüttelt worden. Die kahlen, öden Ebenen, welche die Hauptstadt Spaniens umgeben, ließen unS die abenteuerlichsten Gedanken fassen. Hatte man unö nicht gesagt, wir würden ganz gewiß eine Stunde vor Madrid beraubt werden? Die letzte Nacht unterwegs war vorüber; der Postillon machte uns Hoffnung, um acht Uhr des Morgens in die Thore Madrids einzufahren. Gegen sieben Uhr erblickten wir auch wirklich Madrid. Immer noch rollten wir auf der Straße dahin, als unzertrennliche Begleiter den Wind und Staub. Bald begegneten wir Jungen in Baucrn- klcidung; Madchen in sonntäglicher Tracht, den Fächer in der Hand, in schwarzscidncn Mantillen und Schuhen mit rothen Rosetten; CalcsaS mit scherzenden Liebespärchen, die aus der Ferne wie ein Paar bnntc Schmetterlinge aussahen. Bald hatten wir auch das Dorf Fucncarral, das erste auf der Straße von Madrid nach Ba- honne, hinter uns und vor uns lag jetzt Madrid, eine neue Stadt, die uns von Weitem ziemlich einförmig erschien. '
Doch darf man sich den ersten Eindrücken nicht so ganz hingeben. Sie verschwanden, als wir an dem Thor von Bilbao anlangte!,. Als der Wagen in die Stadt einfuhr, schloß sich ihm eine Art Jäger zu Pferd an, der ihm -folgte und ihn bis an das Bü reau begleitete, eine Vorsichtsmaßregel der DouanicrS.
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