Französische Journalistik im Jahre R8Ä3.
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Dritter und letzter Artikel.
Die bedeutendste unter den Revuen, sowohl in politischer, als in litcmrischcr Beziehung, ist die Revue des deur Mondes; sie erscheint alle vierzehn Tage. Der Director derselben, Herr Buloz, ehemaliger Factor einer Buchdruckerei, hat sein Glück gemacht, indem er in den Dienst aller Ministerien, wie sie auch heißen mochten, trat. Er ist em geschickter, unermüdlich thätiger Mann, der den besten Beweis von diesen beiden Eigenschaften dadurch abgelegt hat, daß er ganz allein und fast ohne alles Geld die Revue des deur Mondes begründet und zu einem der wichtigsten periodischen Institute Euro- Pas erhobeil hat. Er ist jetzt Ritter der Ehrenlegion und königlicher Commissair am ^^ati-v-l^im^is, was eine der angenehmsten Si- necurcn ist, die man sich denken kann. — Der Verfasser der politischen Uebersichten, welche der Revue ihre Hauptbedeutung verleihen, ist Herr Rossi, Pair von Frankreich. Herr Nossi stammt ursprünglich aus dem Herzogthum Mass« und zwar stand dieses Herzog- thum, als Herr Nossi geboren ward, unter der Herrschaft der Erzherzogin Maria-Beatrix, so daß er von Geburt ein Oesterreichischer Unterthan ist. Durch ein Senatus-Consult vom 24. Mai l8W ward er plötzlich zum Franzosen umgewandelt; dieser Se- natsbeschluß vereinigte nämlich alle österreichischen Besitzungen in Italien mit dem französischen Kaiserreich und das Herzogthum Massa ward ein französisches Departement. Bisher war Herr Rossi weder von der Vorsehung noch vom Kaiser darum befragt worden, ob er Oestcrrcichcr oder Franzose sein wolle; jetzt aber fühlte er das Be-