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Elsässische Fahrten.
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Glsässifche Fahrten. *)

Der Imperator auf der Inipcriale. Ein Zug von Gutmüthigkcit. Drei Anklagen gegen das Elsaß. > Deutsch und Französisch. Niedcrbronn und Baden. Hagcnau. Strafiburg. Dcr deutsche Flüchtling nach zehn Jahren.

Als wir von Metz abfuhren, verleitete mich das schöne Wetter, meinen Platz im Innern gegen den auf dcr Jmperiale zu vertau­schen. Ich habe manche Reise auf diesem Sitze gemacht. So oft ich einen andern Platz nahm, beneidete ich immer diejenigen, die da oben saßen, welche nicht nur die schönste Aussicht, sondern auch die lustigste und lehrreichste Reise-Gesellschaft hatten, als da sind: der immer durstige Conducteur, reisende Musikanten, Schauspieler, Studenten, Rekruten, kurz Leute, die immer weit geeigneter sind, über cm Land und seine innern Lcbcnsbewegungen Auskunft zu ertheilen, als der vornehme, blasirte Reisende im Innern deö Wagens. Heute jedoch bestand die Reisegesellschaft auf dem Kaiscrsitze ganz allein aus mei­ner Wenigkeit und dem Kaiser des Postwagens, dem im^enttoi-, >>rotectt)i- und ^omlnctttr der vierrädrigen Republik. Ganz mir selbst überlassen, drückte ich mich zufrieden in eine Ecke, um ungestört vor mich hin träumen zu können. Die Reise ging ja nach dem Lande deutscher Sprache hin, und es war mir fast zu Muthe, als Wäre ich auf der Heimreise begriffen. Uebcrdies war meine Schwester, die ich seit acht Jahren nicht wieder gesehen hatte, bereits in Straßburg angelangt und harrte dort meiner mit Ungeduld. Nach Hause hin Heimath Vaterland! O eS sind das schöne Worte, herzcrhebende Gedanken, und sie klangen in

*) Bon, Verfasser dcrAufzeichnungen eines deutschen Flüchtlings."

D. Red. 109