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Skizzen aus der polnischen Emigration. II.
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Skizzen ans der polnischen Emigration

von

B. Z»**" II.

Die dritte Partei der polnischen Emigration ist diejenige, die man die katholische nennen kann, und mit der es sich im Ganzen folgender Maßen verhält. Sie besteht aus einigen hohen Adeligen und ihren Dienern, die alle noch des Glaubens sind, daß der Pro­testantismus unrettbar der Verdammniß anheimgefallen ist. Die natürlichen Sympathien dieser Partei sind für die ältere Bour- bonische Linie, darum verabscheuen sie auch das gegenwärtige Frank­reich und vor Allem Louis Philippe, dem sie die Kränkungen des SpotteS und Hohnes selbst in dem heiligsten aller Schmerzen, im Vaterschmerz, nicht erspart haben. Von den Frauen dieser Par­tei darf man den Namen der modernen Dichter durchaus nicht nennen; nicht etwa blos Balzac und Hugo, auch Gothe mit seinem Klärchen und Gretchen darf sich ihrem Lesetische nicht nahen, ohne daß sich ihr Schamgefühl höchlichst beleidigt und empört zeigt, wäh­rend sie doch den Anblick irgend eines stämmigen Lakaien von kräf­tigem Gliederbau durchaus nicht scheuen. Die katholische Partei der polnischen Emigration, die alle Freundschaften und Feindschaften der legitimistisch - katholischen Partei Frankreichs theilt, ist übrigens nicht etwa blos ein Olput moi-tum» dieser letzteren, sondern sie ist im Gegentheil eine verzehnfachte Potenz derselben und übertreibt alle Uebertreibungen der Ultramontanen aller Länder. Diese katholische

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